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Die Brennstoffe

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Zusammenfassung

Die Steinkohle ist aus dem Holz durch Vermoderung bei hohem Druck und hoher Temperatur entstanden. Bei großen Veränderungen der Erdoberfläche versanken ganze Wälder ins Erdinnere und erlitten dort die erwähnte Umwandlung. Die Gewinnung der Steinkohle erfolgt durch Tiefbau, d. h. durch Niederführung von Schächten, an die sich entsprechend der Richtung der Flötze (Kohlenadern) die Stollen anschließen1. Die Abbautiefe beträgt allgemein bis zu 1200 m, in größeren Tiefen wird das Arbeiten infolge der hohen Temperatur unmöglich.

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Notes

Literatur

  1. 1.
    Man bezeichnet die Kohlenbergwerke auch als „Zechen“.Google Scholar
  2. 1.
    In den Müllverbrennungsöfen wird Müll mit Torf vermischt verbrannt. 1 kg Müll liefert 0,6 kg Dampf, der in Turbogeneratoren nutzbar gemacht wird. Die zurückbleibende Asche dient als Zusatz zum Luft- und Wassermörtel, sowie mit Kalk gemischt zur Herstellung von Schlackensteinen.Google Scholar
  3. 1.
    Deutsch-Amerikanische Petroleum-Gesellschaft.Google Scholar
  4. 2.
    Deutsche Petroleum-Verkaufs-Gesellschaft.Google Scholar
  5. 1.
    Es entsteht denaturierter oder vergällter Spiritus.Google Scholar
  6. 1.
    Neutrales Kupferazetat wird zur elektrolytischen Verkupferung gebraucht.Google Scholar
  7. 1.
    Gebräuchlicher ist in der Hüttentechnik das billigere Natriumzyanid NaCN, das ganz entsprechend entsteht. Blutlaugensalz und Blausäure entdeckte Scheele (1742–1786).Google Scholar
  8. 1.
    Zum Löschen von Azetylenbränden dient Tetrachlorkohlenstoff CCl4, eine farblose, durch Einwirkung von Chlor auf Schwefelkohlenstoff entstehende Flüssigkeit, die das Azetylen nach der Gleichung zersetzt: 2 C2H2+CCl4 = 5 C+4HCl. Tetrachlorkohlenstoff wird auch zur Fleckenreinigung als Ersatz für Benzin gebraucht, da es im Gegensatz zu diesem nicht feuergefährlich ist.Google Scholar
  9. 1.
    Azetylen-Dissous oder gelöstes Azetylen wird dargestellt, indem man Stahlflaschen mit einer porösen Masse (feinkörniger Bimskies oder Sägespäne mit Kieselgur) füllt, durch Erwärmen vom Wasser befreit, dann mit Azeton tränkt und gasförmiges Azetylen einleitet, das sich im Azeton löst. Diese Azetylenflaschen werden bei Schweißarbeiten vielfach benutzt.Google Scholar
  10. 1.
    Unter dem hygroskopischen Wasser versteht man das Wasser bzw. den Wasserdampf, der sich aus den Brennstoffen durch chemische Umsetzung bei der Verbrennung bildet und zu dessen Verdampfung eine gewisse Wärmemenge verbraucht wird. Werden also W kg Wasserdampf entwickelt, so gehen 600 · W Wärmeeinheiten verloren. Man unterscheidet daher zwischen dem oberen und unteren Heizwert der Brennstoffe. Der Unterschied zwischen beiden ist gleich der erwähnten Größe von 600 · W. Man gibt gewöhnlich den unteren Heizwert an.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1930

Authors and Affiliations

  1. 1.Vereinigten MaschinenbauschulenWuppertal-ElberfeldDeutschland

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