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Versuche mit Nietverbindungen aus St 52 unter oft wiederkehrenden Wechseln zwischen Zug- und Druckbelastung

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Part of the Berichte des Deutschen Ausschusses für Stahlbau book series (BDAS, volume H. 12)

Zusammenfassung

Wenn die Beanspruchung unter oftmaligem Wechsel zwischen Zug- und Druckbelastung erfolgt, so findet gemäß Abb. 1 und 2 ein fortlaufender Wechsel der Übertragungsflächen statt. Die Zugbelastung nach Abb. 1 bringt maßgebende Beanspruchungen am Lochrande, ferner eine Biegebeanspruchung der Niete gemäß den in Abb. 1 angegebenen Belastungspfeilen. Die Druckbelastung wird gemäß Abb. 2 unmittelbar aus dem Blech auf die Niete übertragen; maßgebend ist hier die Biegeanstrengung der Niete, die jetzt entgegen dem Belastungsfall in Abb. 1 gerichtet ist. Diese Umstände haben zur Folge, daß die Schwingweite, welche eine normengemäß gebaute Nietverbindung im Wechsel zwischen Zug- und Druckbelastung erträgt, erheblich größer ist als die Schwingweite, welche unter oftmals auftretenden Zugbelastungen ertragen wird. Dieser Unterschied ist für die Wahl der zulässigen Beanspruchungen der Nietverbindungen wichtig. Deshalb sind in den Jahren 1934 bis 1938 Untersuchungen ausgeführt worden mit Nietverbindungen, bei denen Wechsel zwischen Zug- und Druckbelastimg oftmals stattfanden, bei denen zum Vergleich auch Verbindungen unter oftmals wiederholter Zugbela-stung geprüft wurden und bei denen die Verhältnisse σ:σ1 und στ verschieden gewählt waren. über die im Jahr 1934 ausgeführten Versuche ist bereits in Heft 5 der Berichte des Ausschusses für Stahlbau das Erforderliche mitgeteilt.

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Notes

Referenzen

  1. 1.
    Alle Versuche hat Herr Ingenieur Munzinger sorgsam ausgeführt. Herr Hunzinger hat ferner bei der Vorbereitung des vorliegenden Berichtes mitgewirkt.Google Scholar
  2. 1.
    Vgl. Heft B 5 der Berichte des Ausschusses für Versuche im Stahlbau 1935 S. 44.Google Scholar
  3. 1.
    Heft B 5 der Berichte des Ausschusses für Versuche im Stahlbau, S. 40.Google Scholar
  4. 1.
    Ein unmittelbarer Vergleich mit den früher geprüften Verbindungen ist nicht angängig, weil der Stahl aus verschiedenen Lieferungen stammt. Vgl. hierzu später S. 9f.Google Scholar
  5. 1.
    Vgl. auch Heft B 5 der Berichte des Ausschusses für Versuche im Stahlbau, S. 31.Google Scholar
  6. 1.
    Die Bleche und Laschen für die Probekörper 4–5,1 und 4–5,2 der Reihe 2a4 (vgl. unter 3 c) stammen von den Versuchen, die in Heft 5 beschrieben sind. Alle anderen Bleche und Laschen sind im Jahr 1934 zu den Versuchen unter A geliefert worden.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1941

Authors and Affiliations

  1. 1.Technischen Hochschule StuttgartDeutschland

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