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Richtlinien für die militärärztliche Beurteilung Nierenkranker

Korreferat für die Sitzung des Wissenschaftlichen Senats bei der Kaiser Wilhelms-Akademie am 20. Juli 1917
  • Martineck
Part of the Veröffentlichungen aus dem Gebiete des Militär-Sanitätswesens book series (VGMS)

Zusammenfassung

Die militärärztliche Beurteilung der Nierenerkrankungen hat im Frieden eine verhältnismäßig geringe Rolle gespielt. Die Einstellung Nierenkranker, auch solcher leichtester Form, kam bei dem scharfen Friedens-Auslesemaßstab nicht in Betracht. Nierenkrank gewordene eingestellte Militärpersonen, für die es ja im Frieden nur die Entscheidung dienstfähig oder dienstunbrauchbar, aber nicht die Zwischenstufen g. v. oder a. v. gibt, wurden bei nicht völliger Ausheilung als d. u. entlassen. Nur bei Offizieren, die in bestimmten Garnisondienststellen (Bezirkskommando, Festungsgefängnis usw.) verwendet werden sollten, oder bei Militärbeamten ließen die Friedensbestimmungen geringere Anforderungen an die Dienstfähigkeit zu, und bei ihnen konnte dann gegebenenfalls auch eine nicht völlig ausgeheilte Nierenerkrankung Gegenstand einer militärärztlichen Beurteilung auf Dienstfähigkeit werden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1918

Authors and Affiliations

  • Martineck
    • 1
  1. 1.Sanitäts-Departement des Kgl.Preußischen KriegsministeriumsDeutschland

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