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Säurefeste Legierungen

  • A. Fürth
Chapter
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Part of the Chemische Technologie in Einzeldarstellungen book series (CHTE)

Zusammenfassung

Da als säurefest, wie aus den obigen Ausführungen hervorgeht, nur die Edelmetalle, im besonderen das Platin, angesehen werden können, so ist die Aufgabe, säurefeste Legierungen herzustellen, nichts anderes als das Suchen nach billigen Ersatzmetallen für das zwar chemisch hervorragend widerstandsfähige, aber ebenso kostspielige Platin. Legierungen, deren Eigenschaften denen des Platins durchaus entsprechen, sind vorläufig noch nicht bekannt. Es ist nur gelungen, diesem Vorbild in dieser oder jener Beziehung nahezukommen. Verschiedene Metalle sind schon für sich allein säurefest, doch beschränkt sich diese Widerstandsfähigkeit nur auf bestimmte Konzentrationen und Temperaturen. So ist z. B. Aluminium in kalter Salpetersäure unlöslich, in warmer löslich. Dann sind einzelne Metalle in Säuren bei Luftzutritt löslich, während sie bei Luftabschluß genügend Widerstand besitzen. Solche teilweise Widerstandsfähigkeiten sind aber für die Verwendung der Metalle im Apparatebau für die chemische Industrie nicht hinreichend. Es muß, im Hinblick darauf, daß man sich beim Bau von Apparaten für die chemische Industrie nicht auf gewisse Konzentrationen und Temperaturen der Stoffe, insbesondere der angreifenden Stoffe beschränken kann, verlangt werden, daß der Baustoff eine ausgedehntere Widerstandsfähigkeit aufweist. Man kommt häufig, insbesondere beim Umstellen von Betrieben, in die Lage, Apparate für anders zusammengesetzte Stoffe verwenden zu müssen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1928

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  • A. Fürth

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