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Metalle

  • A. Fürth
Chapter
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Part of the Chemische Technologie in Einzeldarstellungen book series (CHTE)

Zusammenfassung

Liegt die hauptsächlichste Bedeutung der eben beschriebenen nicht-metallischen Werkstoffe in ihrer chemischen Widerstandsfähigkeit, die sie für viele Zwecke unentbehrlich macht, so haben die Metalle vor allem den Vorteil der leichten Verarbeitung für sich. Die Verarbeitung zu den notwendigen Gegenständen kann erfolgen zunächst durch Gießen. Das geschmolzene Metall wird in eine Form gegossen und erstarrt darin. Je niedriger der Schmelzpunkt eines Metalls ist, desto leichter wird sich diese Art der Formgebung anwenden lassen. Sehr wesentlich ist dabei die Volumveränderung, die das Metall beim Schmelzen und beim Erstarren erleidet. Je größer die bei der Abkühlung auftretende Volumveränderung ist, desto leichter entstehen in dem erstarrten Gußstück Hohlräume (Lunker) oder gefährliche Spannungen. Eine weitere Verarbeitungsart, die mechanische, läßt sich zusammenfassen in den Begriff der Schmiedbarkeit. Die Metalle lassen sich bei hoher Temperatur durch mechanische Einwirkungen von Hämmern, Pressen, Walzen, Ziehmaschinen in ihrer Form beliebig ändern, ohne den Zusammenhang zu verlieren. Sie lassen sich aber auch bei gewöhnlicher Temperatur durch mechanische Einwirkung umformen. Während aber die Formbarkeit bei hoher Temperatur an keinerlei Grenzen gebunden ist, läßt sich das Metall in der Kälte nur bis zu einem gewissen Grade formen. Ist dieser Punkt erreicht, wird das Metall hart und brüchig.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1928

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  • A. Fürth

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