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Werkstoffprüfung mit Röntgenstrahlen

  • A. Fürth
Chapter
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Part of the Chemische Technologie in Einzeldarstellungen book series (CHTE)

Zusammenfassung

Ebenso wie man in der Medizin die Eigenschaft der Röntgenstrahlen, durch feste Körper hindurchzugehen, zu diagnostischen Zwecken dort verwendet, wo die oberflächliche Betrachtung nicht ausreicht, anatomische Beobachtung sich aber mit Rücksicht auf das lebende Objekt von selbst verbietet, so macht man auch in der Werkstoffprüfung neuerdings von dieser Eigenschaft weitgehenden Gebrauch, weil man damit Werkstoffe in beliebigem Fertigungszustand ohne mechanische oder chemische Beanspruchung und ohne Zerstörung untersuchen kann. Diese Prüfungsart soll vor allem zur Erkennung von Fehleinschlüssen, Lunkern und Seigerungen in Gußstücken, daneben aber auch zur Untersuchung anderer Werkstoffe und -stücke auf ihre Gleichmäßigkeit dienen. Die Durchdringungsfähigkeit der Röntgenstrahlen hängt zunächst von dem Atomgewicht der Stoffe, so zwar, daß sie mit wachsendem Atomgewicht abnimmt, sodann von der Dicke des durchstrahlten Körpers ab. Das Verfahren wird so ausgeführt, daß man den zu prüfenden Körper in den Strahlenkegel einer Röntgenröhre bringt. Die aus dem Körper austretende Strahlung wird entweder auf einem Leuchtschirm unmittelbar beobachtet oder auf einer photographischen Platte aufgefangen, auf der sie festgehalten wird. Das letztere Verfahren ist bedeutend empfindlicher und ermöglicht die Durchstrahlung von ungefähr 10 cm starkem Eisen und 40 cm starkem Aluminium, wobei noch Lufteinschlüsse ermittelt werden können, die nur 0,5 bis 1 Proz.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1928

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  • A. Fürth

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