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Die physikalischen Eigenschaften der Werkstoffe und ihre Prüfung

  • A. Fürth
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Part of the Chemische Technologie in Einzeldarstellungen book series (CHTE)

Zusammenfassung

Während die allgemeinen physikalischen Eigenschaften der Werkstoffe, wie spezifisches Gewicht, Dichte, Ausdehnung durch Wärme, spezifische Wärme, Wärmeleitungsvermögen, Schmelzpunkt, Siedepunkt, Erstarrungspunkt usw., nach den allgemeinen, in jedem Lehrbuch der Physik verzeichneten Bestimmungsmethoden ermittelt werden und für die Verwendung der verschiedenen Stoffe als Werkstoffe keine wesentliche Bedeutung haben, insofern als beispielsweise leicht schmelzbare Metalle sich von vornherein nicht zur Verwendung bei höheren Temperaturen eignen, oder Stoffe mit hohem Wärmeleitungsvermögen nicht als Isoliermaterial Anwendung finden können, so haben gewisse andere Eigenschaften, wie beispielsweise Festigkeit, Formänderungsvermögen, Härte, Zähigkeit, großes Interesse für den Apparatebauer und ist ihre Bestimmung eine der hauptsächlichsten Aufgaben der Werkstoffprüfung. Unter Festigkeit versteht man den Widerstand, den ein Stoff der Trennung seiner einzelnen Teile entgegensetzt. Die Festigkeit ist um so größer, je größer die zur Trennung seiner Teile notwendige Kraft ist. Die Einwirkung dieser Kraft kann verschieden sein. Sie kann den Körper zu zerreißen, zerdrücken oder knicken, zu biegen, scheren oder zu verdrehen bestrebt sein. Danach spricht man von Zugfestigkeit, Druckfestigkeit, Knick-, Biege-, Scher- und Verdrehungsfestigkeit. Die Kraft kann allmählich zuoder abnehmen, in welchem Falle man von einer statischen Festigkeit spricht.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1928

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  • A. Fürth

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