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Einleitung

  • A. Fürth
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Part of the Chemische Technologie in Einzeldarstellungen book series (CHTE)

Zusammenfassung

Werkstoffe im Sinne des vorliegenden Buches sind alle diejenigen Stoffe, die zum Aufbau von Arbeitsmitteln der chemischen Industrie verwendet werden. Sie entstammen den drei Naturreichen: die überwiegende Mehrzahl dem Mineralreich, einige aber auch dem Pflanzenreich, wie Kautschuk, Holz und Papier, und dem Tierreich, wie das Leder. Stoffe, die zum Betrieb der Arbeitsmittel benötigt werden, wie z. B. Wasser, Brennstoffe oder Schmiermaterialien, Katalysatoren, aktive Kohle u. dgl. sind hier nicht berücksichtigt. Die letztgenannten Werkstoffe unterliegen dem Verbrauch: wenn sie, wie Wasser oder Brennstoffe, ihren Energieinhalt abgegeben haben, oder wie die Schmiermaterialien durch die zu schmierenden Stellen hindurchgegangen sind, sind sie für den Prozeß mehr oder weniger wertlos1. Anders die erstgenannten Werkstoffe. Sie werden „beansprucht“. Mit dem Begriff der Beanspruchung ist aber sowohl ein Angriff, den Kräfte oder Substanzen ausüben, als auch die Fähigkeit zum Widerstand gegen diese Angriffe verbunden. Man verwendet keine Werkstoffe zum Bau von Arbeitsmitteln, von deren Widerstandsfähigkeit in gewisser Richtung man nicht von vornherein überzeugt ist. Die Frage ist immer nur, wie weit ein Stoff der betreffenden Beanspruchung zu widerstehen vermag. Die Arten der Beanspruchung sind verschieden. In der mechanischen Industrie ist die Beanspruchung der Werkstoffe hauptsächlich eine physikalische: mechanisch, thermisch, magnetisch oder elektrisch. In der chemischen Industrie tritt hierzu noch die chemische Beanspruchung.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1928

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  • A. Fürth

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