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Die Herstellung der Lokomotiven

Zusammenfassung

Die Lokomotive ist gleichzeitig Dampfkessel, Dampfmaschine und Fahrzeug. Die Eegeln, die auf diesen Einzelgebieten des Maschinenbaues gelten, kehren also im Lokomotivbau wieder, aber in einer eigenartigen Anpassung an den besonderen Zweck. Diese Eigenart ist gekennzeichnet durch die Vereinigung jener drei ganz verschiedenartigen Einzelbestandteile zu einem Ganzen, ferner durch die höheren Beanspruchungsziffern, die zugelassen werden müssen, um inner halb der zulässigen Gewichtsgrenzen zu bleiben, und endlich durch die räumliche Beschränkung, die dem Lokomotivbauer durch die Umgrenzungslinie für Betriebsmittel auferlegt wird. Abb. 1 zeigt diese Umgrenzungslinie, wie sie für die deutschen Eisenbahnen durch die Eisenbahnbau- und Betriebsordnung vom 4. November 1904 vorgeschrieben ist.

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Literatur

  1. 1).
    Näheres s. Hughes, The construction of the modern locomotive, London 1896, E. u. F. N. Spon.Google Scholar
  2. 2).
    Entnommen Richard, La chaudière locomotive et son outillage, Paris 1886, Ch. Dunod.Google Scholar
  3. 1).
    Es soll in dieser Arbeit unterschieden werden die „Kranbohrmaschine“ mit einem Ausleger und an ihm verschiebbaren Support von der „Auslegerbohrmaschine“ mit zwei durch ein Gelenk miteinander verbundenen Auslegern ohne Support.Google Scholar
  4. 1).
    vgl. die Fußbemerkung auf S. 124.Google Scholar
  5. 1).
    Eine übersichtliche Zusammenstellung der an Heizrohren auszuführenden Arbeiten und der hierzu erforderlichen Werkzeugmaschinen mit bildlichen Darstellungen der letzteren findet sich in „Eisenbahntechnik der Gegenwart“ zweiter Abschnitt, II. Troske, „Lokomotivwerkstätten und Kesselschmieden“ S. 804. Vgl. ferner Organ Fortschr. des Eisenbahnwesens 1900, S. 124; 1901, S. 40 und 124; 1903, S. 80.Google Scholar
  6. 1).
    Die Abb. ist entnommen aus „Richard, la chaudière locomotive et son outillage“, Paris 1886. Es soll nicht versäumt werden, an dieser Stelle auf dieses besonders auch hinsichtlich der Werkzeugmaschinen sehr ausführliche Werk hinzuweisen. Leider ist es seit 1886 nicht neu aufgelegt worden.Google Scholar
  7. 1).
    Weiteres s. „Die Lokomotive“, 1907, S. 61, Lokomotiven mit Wasserrohrfeuerbüchse, System Brotan, und „Deutsche Straßen- und Kleinbahnzeitung“, 1907, S. 683, Neuere Lokomotiven mit Wasserrohrfeuerbüchse, Bauart Brotan.Google Scholar
  8. 1).
    Siehe Jahn, „Der Antriebvorgang bei Lokomotiven“ Abschn. V „Die Wirkungsweise der Kuppelstangen“, Zeitschr. Ver. deutsch. Ing. 1907, S. 1046.Google Scholar
  9. 1).
    Man sucht derartige Nacharbeiten heute dadurch überflüssig zu machen, daß man die Werkstücke unter vielseitigster Verwendung von Lehren mit aller nur erreichbaren Genauigkeit in ihrer endgültigen Form fertigstellt. In der vorliegenden Darstellung der Zusammenbauarbeiten ist von diesem Verfahren nur in mäßigem Umfang Gebrauch gemacht und zwar erstens, weil das ältere Verfahren zur Zeit noch das häufiger geübte ist und zweitens, weil es den Vorzug besitzt, die unvermeidlichen Formänderungen zu berücksichtigen, die alle tragenden Teile unter dem Einfluß ihrer Belastungen annehmen.Google Scholar
  10. 1).
    Die Praxis verfährt hinsichtlich dieses Maßes merkwürdigerweise anders, indem in den Werkzeichnungen die Zylinderlage meist auf Triebachsmitte bezogen wird.Google Scholar
  11. 1).
    Vgl die Darstellung der Wechselwirkung von Drehgestell und Hauptrahmen in dem Aufsa z von R v. Helmholtz „Kurvenbewegliche Lokomotiven“ Zeitschr. Ver. deutsch. Ing. 1906, S. 1553.Google Scholar
  12. 1).
    Ich verdanke die Kenntnis dieser Vorrichtung einer liebenswürdigen Mitteilung des Herrn R.v. Helmholtz, Oberingenieurs der Lokomotivfabrik Krauss u. Co. in München.Google Scholar
  13. 1).
    vgl. Reinhardt, „Selbstspannende Kolbenringe“ Zeitschr. Ver. deutsch. Ing. 1903, S. 232.Google Scholar
  14. 2).
    Einiges Weitere über die Herstellung von Kolbenringen siehe Zeitschr. Ver. deutsch. Ing. 1904, S. 685.Google Scholar
  15. 1).
    Unter Benutzung der eben erläuterten Darstellungsweise läßt sich der Bearbeitungsgang beliebiger Stücke in gedrängtester Form lediglich durch die Zeichnung beschreiben oder vorschreiben. Sie dürfte vielleicht nicht nur für Lehrbücher, sondern auch für die Werkstatt von Nutzen sein und läßt sich unschwer auf die noch folgenden Anweisungen über die Anzahl der gleichzeitig zu bearbeitenden Stücke ausdehnen.Google Scholar
  16. 1).
    siehe z. B. Eyermann, „Über die Herstellung von Eisenbahnrädern “, Stahl und Eisen 1907, Heft 24 und 25.Google Scholar
  17. 2).
    vgl. F. Schraml, „Die Herstellung gekröpfter Wellen“, Zeitschr. Ver. deutsch. Ing. 1906, S. 1071, und v. Stockert, Bau und Einrichtung der Lokomotive, S. 21, Wien 1907, Carl Graeser.Google Scholar
  18. 1).
    Beschreibung und Zeichnung entnommen aus Demoulin, Traité pratique de la machine locomotive, Bd. III, S. 476, Paris 1898.Google Scholar
  19. 1).
    S. Zeitschr. Ver. deutsch. Ing. 1904, S. 715.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1908

Authors and Affiliations

  • J. Jahn
    • 1
  1. 1.Kgl. Technischen HochschuleDanzigPoland

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