Advertisement

Die konstruktive Ausbildung der Regeneratoren

Chapter
  • 29 Downloads

Zusammenfassung

Die Konstruktionsziele beim Entwurf des Regeneratorgitters sind: Hohe Heizflächenleistung, genügende Speicherfähigkeit und damit geringer Temperaturabfall des vorgewärmten Gases, gute Raumausnutzung, gute Standfestigkeit, weitgehende Ausnutzung der Rauchgaswärme und schließlich genügende Feuerbeständigkeit. Die Konstruktionselemente, die zur Verfügung stehen, sind Dauer der Periode, Kanalweite, Steinstärke, Abmessungen des Regenerators und das Material des Gitters. Die Wahl der Periodendauer ist von Einfluß auf die Heizflächenleistung, weil die Wärmeaustausch-zahl mit Verlängerung der Periodendauer bei üblichen Steinstärken nicht im gleichen Maße zunimmt wie die Periodendauer. Hierzu siehe S. 165 ff. Daß die Heizflächenleistung je Stunde mit vergrößerter Periodendauer um so stärker zurückgeht, je größer die Wärmeübergangszahlen und je dünner die Gitterwände sind, wurde dort ebenfalls hervorgehoben. Fig. 136 erhärtet nochmals diese wichtige Tatsache. In ihr werden die ε-Werte in Abhängigkeit von der Dauer der Umstellzeit (gleich der halben Periodendauer) für die Steinstärken 10, 30 und 60 mm und für die Wärmeübergangsverhältnisse α = α’ = 5, = 10 und =15 gezeigt. Die Kurven gehen allmählich in waagerechte Gerade über, wie aus den Kurven für δ = 10 zu ersehen ist. Bei längeren Umstellzeiten würden auch die Kurven für δ = 30 und 60 mm den gleichen Verlauf annehmen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Notes

Referenzen

  1. *) Foerst, Lufterhitzer und ihr Anwendungsgebiet. Wärme 53, S.103.Google Scholar
  2. *) Litinsky, Wärmewirtschaftsfragen, Spamer 1923, S. 96.Google Scholar
  3. *) Steger, St. u. E. 1935, S. 249.Google Scholar
  4. *) K. Thomas, St. u. E. 1929, S. 875.Google Scholar
  5. **) H. Hirsch, Arch. f. Wärmew. 1929, S. 413.Google Scholar
  6. *) Berl u. Löblein, Arch. f. Wärmewirtsch. 1939, S. 340.Google Scholar
  7. **) „Hütte”, Taschenbuch für Eisenhüttenleute 1930, S. 368.Google Scholar
  8. ***) Hartmann, Ein Prüfverfahren zur quantitativen Bestimmung des Angriffes von Schlacke und Flugstaub auf ff. Steine. Werkstoffausschuß V. d. E., Bericht Nr. 81.Google Scholar
  9. *) Weiteres über feuerfeste Baustoffe siehe: Litinsky, „Schamotte und Silika”, Verlag Otto Spamer, Leipzig 1924, sowie die bis jetzt vorliegenden 7 Jahrgänge der im gleichen Verlag erscheinenden Zeitschrift „Feuerfest-Ofenbau”.Google Scholar
  10. *) Kniepert, St. u. E. 1938, S. 548.Google Scholar
  11. *) Siehe folgende Fußnote.Google Scholar
  12. **) Hochofenausschuß des V.d.E., Bericht Nr. 66, Harnickell; Bericht Nr. 71, Zillgen; Bericht Nr. 76, Hartmann. Google Scholar
  13. ***) Heskamp, Bericht Nr. 71, s. vorstehende Fußnote (Diskussionsbeitrag).Google Scholar
  14. *) W. Dyrasen, Fuels Furnac. 1927, S. 1631. Siehe auch St. u. E. 1938, S. 1054.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1931

Authors and Affiliations

There are no affiliations available

Personalised recommendations