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Wärmelehre (Fortsetzung)

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Zusammenfassung

1864 machte Kopp die Annahme, daß die Molekularwärme einer festen Verbindung gleich der Summe der Atomwärmen der darin enthaltenen Elemente sei. Besteht daher eine Verbindung aus n Atomen, so müßte nach dem Dulong-Petitschen Gesetze ihre Molekularwärme = n ⋅ 6,4 sein. Berücksichtigt man jedoch die früher erwähnten Abweichungen vom Dulong-Petitschen Gesetze, so kann man das Koppsche Gesetz zur Berechnung der Atomwärme solcher Elemente benutzen, die man noch nicht im festen Zustande kennt. So ergibt sich beispielsweise die Atomwärme des festen Sauerstoffes aus der spezifischen Wärme von Eisenoxydoxydul (0,156) in folgender Weise. Da das Molekulargewicht von Fe3O4 = 232 ist, beträgt seine Molarwärme
$$ and\begin{array}{*{20}{c}} {\left| {{R_n}\left[ f \right]\left| \leqslant \right|\left| {{K_s}} \right|\left| {_p \cdot } \right|\left| {{f^{\left( s \right)}}} \right|\left| {_q;\frac{1}{p} + \frac{1}{q} = 1,1 < q \leqslant \infty } \right.} \right.} \\ {\left| {{R_n}\left[ f \right]\left| \leqslant \right.{{\left\| {{K_s}} \right\|}_\infty } \cdot Var\;{f^{\left( {s - 1} \right)}}.} \right.} \end{array} $$
woraus man die Atomwärme des festen Sauerstoffs mit
$$ x = 4,25 $$
findet.

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Referenzen

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1927

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