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Zusammenfassung

Wenn man den Stromkreis eines Elektrizitätswerkes in seiner Gesamtheit, von den Generatoren in der Zentrale angefangen bis zu den Lampen und Motoren der Konsumenten, betrachtet, so kann man daran drei Hauptteile unterscheiden: die Energieerzeugungs-Anlage, die Leitungsanlage und die Installationen der Stromabnehmer. Beobachtet man diese drei Teile in ihrem Betriebe während eines längeren Zeitraumes, etwa eines Tages oder eines Jahres, so ergibt sich folgender Hauptunterschied zwischen der Zentrale und den Hausinstallationen einerseits und der Leitungsanlage — zu der bei großen Werken außer den Hoch- und Niederspannungsleitungen auch noch die Transformatorenstationen zu rechnen sind — andererseits. In der Zentrale und bei den Konsumenten werden, den jeweiligen Bedürfnissen der Belastung entsprechend, Maschinen bzw. Lampen und Motoren zu- oder abgeschaltet, d. h. der Betrieb wird durch die Vermehrung oder Verminderung der Zahl der Strombahnen nach Möglichkeit ökonomisch gestaltet. Bei der Leitungsanlage im engeren Sinne des Wortes aber findet ein solches Zu- oder Abschalten von Strombahnen im Betriebe nicht statt.

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Notes

Referenzen

  1. 1).
    Vgl. W. Majerczik, Die Entwicklung der Elektrizitätswerke in Deutschland, „Prometheus“, Jahrg. 1908, XIX, 39, S. 616 ff. Jahrg. 1909, XXI, 13, S. 196 ff.Google Scholar
  2. 2).
    II. Apt, Hochspannungskabel und Hochspannungs — Kraftübertragungen, Elektrotechn. Zeitschr. 1908, S. 159 ff., und P. Junkersfeld und E. D. Schweitzer, High-potential underground transmission, Proceed, of the Amer. Instit. of Electr. Engin. 1908, S. 1463 ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1910

Authors and Affiliations

  • W. Majerczik
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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