Zusammenfassung

Das Ausgangsmaterial für die vorliegenden Untersuchungen waren die erdmagnetischen täglichen Charakterzahlen in der zusammengezogenen Skala der C8, durch die die Stärke der erdmagnetischen Aktivität (ursprünglich als Ci oder Cp in einer Skala von 0, 0 bis 2, 0) in neun Stufen von 0 bis 8 charakterisiert wird und die in annähernd homogener Reihe seit 1884 vorliegen (BARTELS [9 ], [10 ]) *). Aus ihren jeweiligen Abweichungen vom laufenden 27-tägigen Mittel wurde das Grundkollektiv für die statistischen Auswertungen auf folgende Weise gebildet: Für Abweichungen, die dem Betrage nach kleiner als 0, 5 waren, wurde eine 0 gesetzt, größere Abweichungen wurden durchweg nur als +1 oder −1 gerechnet, je nachdem, ob die Charakterzahlen selbst größer oder kleiner als das jeweilige laufende Mittel waren. Auf diese Art sollte der Einfluß der starken Stürme ohne ausgeprägte Wiederholungsneigung ([17] Chapter XII. 3), deren physikalische Deutung leichter ist, weitestgehend herabgedrückt werden. Die Untersuchungen sollten sich im wesentlichen auf die schwächeren Störungen sowie auf erdmagnetisch ruhige Zeiten beschränken. Vollständig lassen sich die starken Stürme jedoch nicht eliminieren, da allein schon das laufende Mittel durch sie jedesmal angehoben wird (vgl. § 9).

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1965

Authors and Affiliations

  • Joachim Meyer

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