Advertisement

Zusammenfassung

Bei geophysikalischen Zeitreihen hat man es meistens nicht mit einer Folge zufälliger Beobachtungsdaten zu tun, auf die die Gesetze der mathematischen Statistik ohne weiteres angewandt werden können. Vielmehr zeigen diese Zeitreihen sehr häufig eine Erhaltungsneigung in den Einzelwerten, d.h. eine Tendenz, daß eine gewisse Zeit lang jeweils ähnliche Werte aufeinanderfolgen, wie auch eine Wiederholungsneigung nach festen Intervallen, d.h. eine Tendenz zur Periodizität, die aber nach einigen Perioden gänzlich abgeklungen ist. Für diese Erscheinungsform der Wiederholungsneigung wurde im Unterschied zur vollkommenen Periodizität, den persistenten Perioden, auch der Begriff Quasi-Persistenz geprägt. Die Unterscheidung Persistenz — Quasi-Persistenz (Wiederholungsneigung) — zufällige Zeilenfolge in bezug auf Abschnitte gleicher Länge (Perioden) entspricht der Unterscheidung konstanter Wert — Erhaltungsneigung — Zufallsfolge bei Folgen von Einzelwerten (BARTELS [4]).

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1965

Authors and Affiliations

There are no affiliations available

Personalised recommendations