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Schirmung gegen Störströme

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Part of the Technische Physik in Einzeldarstellungen book series (TECHNISCHEPHYSI, volume 10)

Zusammenfassung

Die Aufgabe, den schädlichen Einfluß von Störströmen zu beseitigen, kommt vor allem in der Kabeltechnik sehr häufig vor. Hierbei verursacht der von irgendeinem Störer hervorgerufene, über den Kabelmantel fließende Störstrom an ihm einen Spannungsabfall, durch den eine Störspannung innerhalb des von dem Kabelmantel geschützten Leitungssystems erzeugt wird. Je kleiner dieser Spannungsabfall am Schirm ist, um so besser ist die Schirmwirkung des Schirmes. Nun ist dieser Spannungsabfall dem Störstrom proportional, wobei wir als Proportionalitätsfaktor eine Größe einführen, die die Dimension eines Widerstandes hat. Diese Größe spielt nun in unseren folgenden Betrachtungen eine hervorragende Rolle; wir nennen sie den „Kopplungswiderstand“ des Schirmes. Der Begriff des Kopplungswiderstandes wurde zuerst von A. Forstmeyer und W. Wild [39] bei der Behandlung der Frage nach den Störungen in den Verbindungsleitungen zwischen Antenne und Empfänger angegeben. Dieser Begriff ist allgemeiner definiert als oben, wo wir ihn entsprechend dem Spannungsabfall am Schirm eingeführt haben. Nach Abb. 104 soll der Kopplungswiderstand einer kurzen koaxialen Leitung mit der Länge l, die am Ende kurzgeschlossen ist, gleich dem Quotienten aus der am Leitungsanfang entstehenden Leerlaufspannung Ui zu dem Störstrom I sein, der sich außerhalb des koaxialen Systems schließt Man erhält daher den Kopplungswiderstand \({\Re _K}\) für die Längeneinheit des Kabels aus der Formel
(601)
.
Abb. 104

Zur Definition des Kopplungswiderstandes \({\Re _K}\) nachhh Gl. (601).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1950

Authors and Affiliations

  1. 1.Siemens Halske AGDeutschland

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