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Gitterschirme

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Part of the Technische Physik in Einzeldarstellungen book series (TECHNISCHEPHYSI, volume 10)

Zusammenfassung

Bisher hatten wir Schirme betrachtet, die im überwiegenden Maße aus zusammenhängenden Metallwänden bestehen. Wir wollen nun zu Schirmen übergehen, die aus einzelnen Drähten hergestellt sind. Die Gitterstäbe oder Metalldrähte liegen, wie in Abb. 100 angedeutet ist, äquidistant im Abstand a in zwei Reihen, die den abgeschirmten Raum mit der Breite .D einschließen. Das äußere magnetische Störfeld mit der Feldstärke H ist senkrecht zu den Drähten gerichtet. Daher induziert dieses Feld in den Drähten Ströme I, die in den beiden Reihen entgegengesetzt gerichtet sind, weil sie an den fernen Enden miteinander verbun den sind, so daß die Drähte den abgeschirmten Raum wie Kurzschlußwindungen umschließen . Infolgedessen erzeugen diese Kurzschlußströme ein Gegenfeld, welches das ursprüngliche Störfeld im abgeschirmten Raum schwächt. Durch eine solche Gitteranordnung wie in Abb. 100 kann man z. B. Auch einen Meßkäfig mit guter Annäherung ersetzen, bei dem bekanntlich die Schirmwände aus zwei senkrechtzueinander angeordneten Drahtreihen bestehen, wie in Abb. 101 angedeutet ist. Hierbei spielen die Drähte, die parallel zur Feldrichtung liegen, für die Schirmwirkung eine untergeordnete Rolle, weil in ihnen geschlossene Wirbelströme induziert werden, deren Außenfeld von geringer Bedeutung ist.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1950

Authors and Affiliations

  1. 1.Siemens Halske AGDeutschland

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