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Fuss und Bein pp 226-232 | Cite as

Arthrosis und Arthritis deformans des Hüftgelenks

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Zusammenfassung

Sie gehören zu den schmerzhaftesten Gelenkleiden des Beins, die die Gehfähigkeit am meisten herabsetzen. Auch hier spielen unter den Ursachen die statischen Momente, übermäßige und falsche Belastung, eine große Rolle. Neben den Abweichungen der Achsen des Beins, wie wir sie im letzten Kapitel besprochen haben, kommt am Hüftgelenk vor allem die Schenkelhalsverbiegung und besonders die Coxa vara in dieser Hinsicht in Betracht. Die Coxa vara kann angeborenen Ursprungs sein und dann unter Umständen zur schwersten Deformation, der Coxa vara trochanterica, sich im Laufe der Zeit entwickeln, oder sie kann durch rachitische Erweichung des Skelets, verbunden mit Varusverbiegung der Oberschenkelknochen, und schließlich noch in der Pubertät als Coxa vara adolescentium mit oder ohne Verschiebung der gelösten Epiphyse entstehen. Außer diesen drei typischen, scharf umrissenen Krankheitsbildern gibt es noch eine Reihe von anderen Ursachen, die zu einer Coxa vara führen können, ein mit Deformierung ausgeheilter Entzündungsprozeß an Schenkelkopf und Schenkelhals, ein mangelhaft geheilter Schenkelhalsbruch, Verletzungen, die das Hüftgelenk treffen, mit Absprengungen u. a. m. Die Coxa vara führt im Laufe der Zeit zur Arthrosis deformans des Hüftgelenks. Dazu kommen angeborene Entwicklungsfehler der Pfanne und des Gelenkkopfes, die zu einer fehlerhaften Gelenkbildung und frühzeitiger Abnutzung Veranlassung geben, wie die Coxa plana, die Coxa valga luxans, ferner die Spätfolgen der angeborenen Hüftluxation mit Abplattung des Gelenkkopfes, des Perthes und ähnlicher Prozesse.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1951

Authors and Affiliations

  1. 1.Orthopädischen UniversitätsklinikMünchenDeutschland

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