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Konstruktions- und Betriebsmaßnahmen zum wirtschaftlichen Schleifen

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Part of the Werkstattbücher book series (WERKSTATTBÜCHER, volume 97)

Zusammenfassung

Mit der Änderung der Konstruktionen zum Zwecke der Bearbeitungsmöglichkeit auf spitzenlosen Rundschleifmaschinen kann oft eine Materialersparnis Hand in Hand gehen. So können Kopf- und Bundbolzen, die an und für sich spitzenlos im Einstechverfahren geschliffen werden könnten, für das spitzenlose Durchgangsschleifen eingerichtet werden. Der Bundbolzen nach Abb. 89 wird als glatter Bolzen mit Rille ausgeführt und ein Seeger-ring eingesetzt (Abb. 90). Der Kopfbolzen nach Abb. 91 wird gleichfalls als glatter Bolzen ausgeführt und an Stelle des Kopfes eine Unterlegscheibe mit Splint verwendet (Abb. 92). Hierdurch wird nicht allein die stechschleifen zum Durchgangsschleifen erreicht, sondern und Zeitersparnis, da sonst Bund- und Kopfbolzen aus dem Vollen gedreht werden müssen. In manchen Fällen wird es genügen, einen glatten Bolzen in dem Gegenstück durch Schweißen zu befestigen, wie in Abb. 93 gezeigt. Diese Art bewährt sich besonders im Vorrichtungsbäu, wo man geschliffene Bolzen in verschiedenen Abmessungen auf Lager legen kann.Hierdurch erübrigen sich noch Einsenkbohrungen in der Grundplatte und die Bolzen werden auf eine größere Länge in den Bohrungen aufgenommen. Man muß natürlich von Fall zu Fall beurteilen, ob die Befestigung durch Schweißen zweckmäßig ist.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1950

Authors and Affiliations

  1. 1.HannoverDeutschland

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