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Zusammenfassung

Nach eineinhalbjähriger Arbeit wurden am 31.III. 1941 die Beratungen über DIN 4076 beendet. Die Mitglieder des Arbeitsausschusses, dessen Obmann ich war, beschlossen einstimmig, das Normblatt nach nochmaliger Durchsicht durch den Obmann und die Normenprüfstelle zum Druck zu geben (siehe S. 60). Damit war eine Arbeit geleistet, deren Umfang schon bei den ersten Plänen zu einer durch Normblatt verbindlich erklärten Begriffsordnung für vergütete Hölzer und holzhaltige Bau- und Werkstoffe als außerordentlich weit erkannt wurde. Im Zuge der Gemeinschaftsarbeit an diesem Normblatt stellte sich aber heraus, daß der ursprüngliche Rahmen sogar noch zu eng gefaßt war. Die ganze Größe der Aufgabe läßt sich aus der von Anfang an geltenden Richtschnur ermessen, daß sich die Begriffsordnung auf alle veredelten Hölzer und sinngemäß auf alle holzhaltigen Bau- und Werkstoffe erstrecken muß. Nur auf diese Weise wird es möglich, die einzelnen Erzeugnisse sicher gegeneinander abzugrenzen und in der Praxis an Stelle der für den Konstrukteur unbrauchbaren Markennamen klare Werkstoffbegriffe zu setzen. Bei der in den letzten Jahren sprunghaft gewachsenen Anzahl von Werkstoffen auf Holzgrundlage, ihren sehr vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten, den oft reichlich phantastischen Markennamen dafür und dem Mangel an einheitlichen und umfassenden Prüfungsdaten türmten sich vor dem Normenwerk zunächst erhebliche Schwierigkeiten auf.

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Notes

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1942

Authors and Affiliations

  1. 1.Reichsanstalt für HolzforschungEberswaldeDeutschland

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