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Reaktionen

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Zusammenfassung

Die Alkalimetalle bilden in den wäßrigen Lösungen ihrer Verbindungen positive, einwertige, farblose Ionen: K’, Na’, Li’ usw. Die Lösungen ihrer Hydroxyde zeigen eine sehr weitgehende elektrolytische Dissoziation und wirken daher, infolge der großen Konzentration der OH’-Ionen, als sehr starke Basen (s. S. 4).

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Notes

Literatur

  1. 1).
    Man löst 5,0 Kobaltnitrat (Co[NO3]2 + 6 H20) in 75 ccm Wasser; ferner 5,0 Natriumnitrat in 25 ccm Wasser, gießt beide Lösungen zusammen und fügt tropfenweise 1,5 ccm Eisessig hinzu. Zur Abscheidung evtl. vorhandener Kalium-und Ammoniumsalze läßt man verschlossen eine halbe Stunde stehen und filtriert. Die Lösung ist nicht sehr haltbar und muß öfter erneuert werden. Eine sehr zweckmäßige Form ist das feste Natriumhexanitritokobaltiat (Bi il mann, Zeitschr. f. analyt. Chemie 39, 284 [1900]).Google Scholar
  2. 1).
    In eine erwärmte Lösung von 2,0 KJ in 5,0 1120 werde so lange HgJ2 in kleinen Portionen eingetragen, bis es nicht mehr gelöst wird (etwa 3,2 g), sodann werden 20,0 H20 und 40,0 Kalilauge (1: 2) zugefügt, und die Flüssigkeit nach dem Absetzen klar abgegossen oder durch Asbest filtriert.Google Scholar
  3. 1).
    Nach J. M. Lovén ist dieses Verhalten nicht auf die Bildung von löslichen, durch Ammoniak nicht zerlegbaren Magnesium - Ammoniumdoppelsalzen, bezüglich von komplexen Magnesium-Ammoniakionen zurückzuführen, sondern nur auf die durch den Zusatz der Ammoniak-salze bedingte Verminderung der Konzentration der OH’-Ionen, im Vergleich zu der Konzentration der NH’4-Ionen und die hierdurch bewirkte Abschwächung des basischen Charakters des Ammoniumhydroxyds (s. S. 8).Google Scholar
  4. 1).
    Bei Gegenwart von Weinsäure werden die Aluminiumsalze, infolge Bildung komplexer, Aluminium enthaltender Ionen, durch die unter a), b), c) und d) angegebenen Reagenzien nicht gefällt.Google Scholar
  5. 2).
    Verunreinigt durch basisches Aluminiumsalz.Google Scholar
  6. 1).
    Ober die Reaktion der Chromsäure (Chromationen) s. S. 61.Google Scholar
  7. 1).
    Mit Stärkelösung, der etwas Jodsäurelösung zugesetzt` ist, befeuchtetes Papier.Google Scholar
  8. 1).
    Pyrophosphorsäure: 114P207, Pyrophosphate; Metaphos-phorsäure: HPO3, Metaphosphate.Google Scholar
  9. 1).
    Lösung von 5 Teilen Zinnchlorür in 1 Teil Salzsäure, die voll. stiìndig mit Chlorwasserstoff gesättigt ist; spei’ Gewicht mindestens 1,9Google Scholar
  10. 1).
    Sollten sich hierbei Wassertröpfchen an den kälteren Teilen des Röhrchens absetzen, so sind sie vor dem stärkeren Erhitzen mit Fließpapier sorgfältig zu entfernen.Google Scholar
  11. 1).
    Die Holzkohle ist unter einem Winkel von 45° derartig zu halten, daß sich ein sich bildender Beschlag auf der Kohle ablagern kann.Google Scholar
  12. 1).
    Bei Anwendung von Natriumkarbonat tritt meist nur ein starker weißer Beschlag auf; durch Schmelzen mit Cyankalium kann dagegen leicht ein Metallkorn erhalten werden.Google Scholar
  13. 2).
    Diese Reaktion ist allein jedoch nicht beweisend, da auch manche Silikate und Phosphate, sowie auch Borate und Arsenate unter obigen Bedingungen blaue Massen liefern können.Google Scholar
  14. 1).
    Auf andere komplexe Cyanverbindungen als die des Eisens ist in nachfolgendem Gang keine Rücksicht genommen. Gegebenenfalls sind sie, insbesondere die sehr beständige Kobalticyanwasserstoffsäure, an Hand größerer Werke nachzuweisen.Google Scholar
  15. 2).
    Die Eisenrhodanidfärbung verschwindet bei längerem Kochen der Flüssigkeit nicht, bezüglich kehrt wieder auf erneuten Zusatz von Eisenchloridlösung (Unterschied von gelöstem Jod). Beim Schütteln mit Äther geht sie meist in letzteren über.Google Scholar
  16. 3).
    Sollte auf Zusatz der Salzsäure und darauffolgendes Erwärmen keine Klärung obiger Mischung eintreten, bezüglich durch Salzsäure eine die Blaufärbung verdeckende Ausscheidung (Schwefelantimon usw.) erfolgen, so filtriere man den Niederschlag ab, wasche ihn etwas mit Wasser aus und koche ihn mit Sodalösung. Nach dem vollstândigen Google Scholar
  17. 1).
    S. Anmerkung 3) auf vor. Seite.Google Scholar
  18. 2).
    Da die Ferricyanide,sowie auch die Cyanide,bei Gegenwart von Ferrosalzen und anderer leicht oxydierbarer Stoffe, beim Kochen mit Natronlauge häufig ganz oder teilweise in Ferrocyanide verwandelt werden, so prüfe man, wenn es angeht, das ursprüngliche Untersuchungsmaterial noch durch direktes Anschütteln mit einem Gemisch von Salzsäure und Eisenchloridlösung auf Ferrocyanid: Blaufärbung, bezüglich mit einem Gemisch von Salzsäure und frischbereiteter Eisenchlorürlösung auf Ferricyanid: sofortige Blaufärbung. Berlinerblau und Turn-bulls Blau werden durch Natronlauge unter Bildung von Ferrocyannatrium zersetzt und hierdurch entfärbt. Über den Nachweis der Cyanide bei Gegenwart von Ferrosalzen s. unten.Google Scholar

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1922

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