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Anorganische Baustoffe

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Zusammenfassung

Unter anorganische Baustoffe versteht man alle diejenigen Baustoffe, welche keine pflanzlichen oder tierischen Bestandteile enthalten, oder diese nur in geringerem Maße als Verunreinigungen aufweisen. Es gehören hierher:
  1. I.

    die Natursteine, die entstanden sind entweder aus dem glühend-flüssigen Magma, das einst die Oberfläche der Erde bildete, oder aus den Verwitterungsprodukten dieses Magmas durch mechanischen oder durch chemischen Aufbau, beispielsweise unter Druck verfestigten Tiefseeschlamm (Schiefer), durch Salzeinwirkung verfestigter Sand (Sandstein) oder durch tierische Tätigkeit entstandener Kalkstein (Muschelschalen). Dann sind weiter besprochen die

     
  2. II.

    Bindemittel, welche auf chemischem Wege aus gewissen Natursteinen, wie Kalkstein, Gipsstein, Tonmergel usw. künstlich hergestellt werden,

     
  3. III.

    die Kunststeine, die aus dem Bindemittel nach II. oder unter Verwendung anderer Bindemittel hergestellt sind,

     
  4. IV.

    die Ziegelsteine oder Backsteine, die man aus gebranntem Ton in der üblichen Weise aufbereitet, und schließlich

     
  5. V.

    die gegossenen Steine aus Schlacke (Mansfelder Schlacke) oder aus Naturstein (Basalt),

     
  6. VI.

    Eisen, Stahl und

     
  7. VII.

    Leichtmetall.

     

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Notes

Hinweise

  1. 1.
    Vgl. Graf: Der Aufbau des Mörtels und des Betons, 3. Aufl. Berlin: Julius Springer 1930.Google Scholar
  2. 1.
    Ullmann: Enzyklopädie der techn. Chemie Bd. 10 (1928), S. 117ff. — Toni 1932, Nr. 93.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1939

Authors and Affiliations

  1. 1.Technischen Hochschule AachenDeutschland
  2. 2.ForschungsinstitutsHüttenzementindustrie DüsseldorfDeutschland

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