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Untersuchung über die Wirtschaftlichkeit sowie der bei gegebener Pfeilhöhe und Scheitelstärke erreichbaren Spannweite

  • Ernst Burgdorfer

Zusammenfassung

Mit Hilfe der Tabellen und Tafeln, wie sie im dritten Kapitel abgeleitet wurden, ist man imstande den Eingelenkbogen schon sehr genau zu berechnen, so daß im allgemeinen eine Nachrechnung nach Kapitel 1 oder 2 unterbleiben kann. Bevor wir aber die Tabellen gebrauchen können, müssen wir über die Abmessungen des Bogens im Scheitel und im Kämpfer unterrichtet sein, damit wir daraus das gültige Querschnitteverhältnis \( n = \frac{{{J_s}}}{{{J_k}\cos {\phi _k}}} \) und das Gewichtsverhältnis \( m = \frac{{{g_k}}}{{{g_s}}} \) bestimmen können. Wir haben freilich in Kapitel 3 § 4 einige Näherungsformeln abgeleitet, die gestatten die Spannungen im Sechstel nächst dem Scheitel und im Kämpfer sehr schnell überschläglich zu bestimmen, wenn man die Hauptabmessungen kennt. Hier genügt oft schon die Kenntnis der Scheitelstärke. Alle diese Formeln geben die Stärke im Sechstel neben dem Scheitel und im Kämpfer nur auf Umwegen und eignen sich besser, die einmal angenommenen Dimensionen nachzuprüfen, als sie aus den angegebenen Belastungen direkt zu bestimmen. Um die beiden Bogenarten, den gelenklosen Bogen und den Eingelenkbogen, wirtschaftlich leichter miteinander vergleichen zu können, werden hier ähnliche Formeln für die Abmessungen der maßgebenden Querschnitte abgeleitet, wie sie für die Scheitel- und Kämpferstärke des eingespannten Bogens im „Arm. Beton 1917“ von Ingenieur A. Straßner gegeben wurden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1923

Authors and Affiliations

  • Ernst Burgdorfer
    • 1
  1. 1.Schwarzenegg b. ThunSchweiz

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