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Die Lücken des Völkerrechtes

  • Rudolf Blühdorn

Zusammenfassung

Aus dem eben Gesagten ergibt sich, daß die beiden großen, allgemein anerkannten Quellen des Völkerrechtes, die wir als die Hauptquellen bezeichnet haben, das Vertragsrecht und das Gewohnheitsrecht, eigentlich sehr spärlich fließen und selbst bei sehr weitherziger Auffassung ungenügend sind, um den Anforderungen der Praxis zu entsprechen.

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Literatur

  1. 1.
    Verdroß, S. 73 und 74.Google Scholar
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    Die meisten Gebiete des Völkerrechtes sind so unvollständig aus¬gebaut, daß es fast immer sehr schwer sein dürfte, festzustellen, daß ein Anspruch nach dem positiven Völkerrechte nicht zu Recht besteht. Bei Klagen, die sich nicht auf eine vertragliche Bestimmung stützen, werden daher beim Fehlen einer Regel, die den Anspruch als berechtigt erscheinen läßt, die Abweisungen wegen Unzuständigkeit die Regel sein.Google Scholar
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    N i s o t: Le traité signé doit-il pour l’effet d’une obligation inter¬nationale être soumis au parlement en vue de sa ratification? R. J. 1931/348.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1934

Authors and Affiliations

  • Rudolf Blühdorn
    • 1
  1. 1.WienÖsterreich

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