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Der Betrieb des Gaserzeugers

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Zusammenfassung

Zum Anblasen des Gaserzeugers dient in den meisten Fällen ein elektrisches Gebläse, das seinen Strom der Batterie des Fahrzeuges entnimmt. Die Dauer des Anblasens hängt in erster Linie von der Gebläseleistung ab, die jedoch durch die Belastungsfähigkeit der Batterie begrenzt ist. Als zulässige Stromstärke, die der Gebläsemotor aufnehmen darf, kann etwa 1/10 der Kapazität der Batterie in Amperestunden (Ah) angesehen werden, also \(J=\frac{\textup{Ah}}{10}\) in Ampere. Die meisten Gebläse sind für 12 Volt gebaut, so daß bei einer Batterie von 105 Ah eine größte Leistung des Elektromotors von etwa 120 Watt zulässig ist. Wenn auch bisweilen diese Stromstärke, besonders bei Anthrazitbetrieb, überschritten wird, so empfiehlt es sich zwecks Entlastung der Batterie in diesem Falle einen Motor von 24 Volt an beide Starterbatterien in Hintereinanderschaltung anzuschließen, so daß man eine Motorleistung von 240 Watt zur Verfügung hat, die für alle Fälle ausreichend ist. Dies empfiehlt sich bei allen mittleren und schweren Fahrzeugen, die heute durchweg mit 24 Volt-Anlagen ausgerüstet sind, bei Betrieb mit Anthrazit und Schwelkoks, während für Holz und Braunkohlenbrikett eine elektrische Leistung von 120 Watt vollkommen ausreicht. Unter eine Leistung von etwa 60 bis 80 Watt sollte man nicht heruntergehen, da sonst das Anblasen zu lange dauert.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1943

Authors and Affiliations

  1. 1.DarmstadtDeutschland

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