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Die Vorgänge im Gaserzeuger

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Zusammenfassung

Das Gas, das in den Gaserzeugern gewonnen wird, bezeichnet man als Mischgas. Zu seiner Bildung wird dem Gaserzeuger gleichzeitig Luft und Wasser in Dampfform zugeführt. Letzteres kann dabei als Feuchtigkeit auch bereits im Brennstoff enthalten sein wie z. B. bei Holz und Braunkohlenbriketts. Zur Bildung eines derartigen Mischgases sind bestimmte Temperaturen notwendig; ferner werden bei bestimmten Umsetzungen entsprechende Wärmemengen gebunden. Die hierzu erforderlichen Wärmemengen müssen in der Oxydationsstufe frei gemacht werden, wobei im wesentlichen unter Einwirkung der Luft auf den Kohlenstoff nach der Verbrennungsgleichung: C + O2 → CO2 als Endprodukt Kohlendioxyd entsteht. Infolge der hohen Strömungsgeschwindigkeit wird in der Brennstoffschicht, die der Lufteintrittsstelle am nächsten ist, stets ein Überschuß an Sauerstoff vorhanden sein, neben dem CO unbeständig ist. Als Primärreaktion ist daher die gleichzeitige Bildung von CO nicht denkbar. Es wird also in den Eingangsschichten CO2 entstehen. Bei der Verbrennung von 1 kg Kohlenstoff zu Kohlendioxyd werden 8130 kcal frei.

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Notes

Literatur

  1. 1.
    Siehe Schläpfer und Tobler, Bericht Nr. 3, Theoretische und praktische Untersuchungen über den Betrieb mit Holzgas. Bern: Büchler 1937.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1943

Authors and Affiliations

  1. 1.DarmstadtDeutschland

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