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Gummifedern pp 23-72 | Cite as

Berechnungsgrundlagen

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Part of the Konstruktionsbücher book series (KB, volume 7)

Zusammenfassung

Die wichtigste Aufgabe bei der Federberechnung besteht darin, die Kennlinie der Feder zu ermitteln. Man versteht darunter die Beziehung zwischen der aufgebrachten Kraft P und der unter ihrer Einwirkung entstehenden Formänderung. Das Stück, um das sich der Kraftangriffspunkt verschiebt, heißt Federweg, Federung oder Auslenkung und wird mit f bezeichnet. (Bei Drehung nennt man es Drehwinkel, bei Verdrehung Verdrehwinkel.) Zeichnet man P in Abhängigkeit von f auf, so erhält man die Federkennlinie. Sie ist bei Stahlfedern meistens eine Gerade (Abb. 14a) oder nahezu eine Gerade, kann aber auch gekrümmt sein. Die Gleichung der Federkennlinie lautet allgemein
. Bei Gummifedern ist die Kennlinie fast immer gekrümmt, und zwar entweder nach oben (progressiv, Abb. 14b) oder nach unten (degressiv, Abb. 14c). Bei kleinen Verformungen ist sie angenähert eine Gerade.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1969

Authors and Affiliations

  1. 1.Staatlichen Ingenieurschule für Maschinenwesen in Frankfurt am MainFrankfurt/M.Deutschland

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