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Betriebseigenschaften und Leistungsvermögen

  • Hans von Bertele
Chapter
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Zusammenfassung

Die Ausführungen der vorangegangenen Kapitel über die Art der Beanspruchung eines Stromrichter-Gefäßsystems führen unschwer zum Schluß, daß eine allgemeine Beschreibung des Gefäß-Leistungsvermögens durch eine Nennleistungsangabe nicht erwartet werden kann. Im Hinblick auf die Vielfalt der möglichen Beanspruchungen und die in den einzelnen Gefäßen verschieden verlaufenden, diesbezüglichen Reaktionen ist es unmöglich, selbst für ein bestimmtes Gefäß eine allgemeine Kennzeichnung durch eine einzelne Leistungsziffer oder durch eine einfache Strom-Spannungscharakteristik zu geben. Da eine funktionelle Kennzeichnung des wirklich vorhandenen Leistungsvermögens nur durch den Verlauf der allmählich wiederkehrenden Spannungsfestigkeit gegeben wird, wie sie z. B. die Durchbruchslinien f’, f” im Anodendiagramm in Abb. 116 zeigen, muß das Leistungsvermögen eines bestimmten Stromrichter-Gefäßes demnach durch ein Kennlinien-Feld definiert werden, welches die zeitliche Wiederkehr der Spannungsfestigkeit für verschieden hohe vorausgegangene Ionisationen ausdrückt. Mit Hilfe eines solchen Feldes lassen sich für beliebige Anodenspannungen die jeweiligen Grenzströme und umgekehrt die Grenzspannungen für beliebige Ströme und Stromformen voraussagen.

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Referenzen

  1. 16.
    Als Lebensdauer soll die zwischen Lieferung und Regenerierung aufgelaufene Zeit verstanden sein, während welcher das Gefäß an Spannung gelegen war.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1952

Authors and Affiliations

  • Hans von Bertele
    • 1
    • 2
  1. 1.Purley, SurreyEngland
  2. 2.Technischen HochschuleWienÖsterreich

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