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Die Verwendbarkeit der röntgenologischen Hirndrucksymptome für die klinische Diagnostik

  • Helmut Sigwart

Zusammenfassung

Schon während der normalen Wachstumsperiode ist der Wolkenschädel als ein Produkt der Korrelation zwischen Schädel- und Gehirnentwicklung anzusehen. Seine diagnostische Bedeutung als röntgenologisches Drucksymptom bei krankhaft gesteigertem Hirndruck ist deshalb sehr umstritten. Erst das gemeinsame Auftreten von vermehrten Impressiones digitatae und Nahtdiastasen gilt als ein sicheres Röntgendrucksymptom, das jedoch bei Hirntumoren in nicht seltenen Fällen vermißt wird. Die Häufigkeit eines Symptoms ist aber entscheidend für seine klinische Verwertbarkeit.

Abb. 1

Verhältnis von Stauungspapille zur Nahtdiastase. Sie sehen die Häufigkeit der Nahtdiastase in Abhängigkeit vom Grade der Stauungspapille. Im ersten Dezennium unter 11 Fällen mit Stauungspapillen bis 2 Dioptrien 8 Nahtdiastasen, unter 9 Fällen mit 3 bis 4 Dioptrien 6 Nahtdiastasen und unter 5 Fällen mit Papillenatrophie sogar 5 Nahtdiastasen. Im zweiten Dezennium ist der Anteil der Nahtdiastasen schon viel geringer. Beachtlich die geringe Zahl von nur 2 Nahtdiastasen bei 6 Fällen mit über 4 Dioptrien.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1955

Authors and Affiliations

  • Helmut Sigwart
    • 1
  1. 1.Chirurgischen Universitätsklinik HeidelbergDeutschland

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