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Wachse

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Zusammenfassung

Im Gegensatz zu den eigentlichen Fetten und Ölen, die im wesentlichen Glyzerinester höherer Fettsäuren sind, enthalten die Wachse kein Glyzerin. Sie bestehen aus Estern höherer Fettsäuren und einwertiger, teils aliphatischer, teils aromatischer Alkohole, außerdem finden sich in ihnen freie Fettsäuren, freie Alkohole und Kohlenwasserstoffe; z. B. enthält Bienenwachs erhebliche Mengen freier Zerotinsäure C26H52O2, als Hauptbestandteil Myrizylpalmitat C16H31O2 • C31H63 und ferner hoch-schmelzende Kohlenwasserstoffe. Chinesisches Insektenwachs enthält als Hauptbestandteil Zerylzerotat C26H51O2 • C26H53, das ein Ester der Zerotinsäure und des Zerylalkohols C26H54O ist.

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Notes

Literatur

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    Schmelzpunkt des Gesamtunverseifbaren 72–78°, nach Aze-tylieren Schm. 52–64°. In Azetanhydrid heiß völlig löslich, in der Kälte fast ganz unlöslich. Paraffin oder Zeresin verändern nach dem Azetylieren ihren Schm. nicht.Google Scholar
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    Nach H. Gill und R. Forrest (Journ. of the Am. Chem. Soc. 1910, 32, 1071), welche die unverseifbaren Kohlenwasserstoffe der Wollfettoleïne im Vakuum mittels einer Ölpumpe bei 1 mm Druck destillierten, und nach Richards (ebenda 30, 1282), der dabei mit Draht und Kohle widerständen heizte, bestehen die Kohlenwasserstoffe aus Äthylenen, beginnend vom öligen Heptadezylen, C17H34 vom Sp. 95–100° bei 1mm Druck und endigend mit dem Nonakosylen, C29H58. Daneben sind nach Marcusson (Zeitschr. f. angew. Chem. 1912, 25, 2577) auch Grenzkohlenwasserstoffe zu-gegen; so konnte z. B. aus den unverseifbaren Anteilen eines deutschen Wollfettoleïns 9 % festes Paraffin abgeschieden werden.CrossRefGoogle Scholar
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    Handelt es sich darum, das Unverseifbare aus rohem Wollfett auszuziehen, so ist der Umweg über die Kalksalze, die mit Azeton zu extrahieren sind (s. S. 555), erforderlich. Bei Wollfettdestillaten ist dies nicht notwendig, da infolge der Destillation keine Säuren mehr vorhanden sind, welche in Benzin lösliche Kaliseifen geben.Google Scholar
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    Zur Ausführung der Versuche beschreibt Leys einen besonderen Glaskolben mit tangential eingesetztem Hals und seitlichem Ablaßhahn.Google Scholar
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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1913

Authors and Affiliations

  1. 1.Technischen Hochschule BerlinDeutschland

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