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Zusammenfassung

Als Unfall gilt in der privaten Unfallversicherung gemäß § 2 (1) AUB:

Ein Unfall liegt vor, wenn der Versicherte durch ein plötzlich von außen auf seinen Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet.

Als „Ereignis“ sind nur Vorgänge der Außenwelt zu ver-stehen, die auf den Körper des Versicherten einwirken und auch außerhalb des Einflußbereichs seines Körpers liegen. Der Begriff der Plötzlichkeit ist nicht allein durch Schnelligkeit zu definieren. Wesentliches Merkmal soll das Moment des Unerwarteten, nicht Vorausgesehenen, Unentrinnbaren sein. Auch dann kann ein plötzliches Ereignis vorliegen, wenn es nicht augenblicklich eintritt, sich vielmehr auf einen kurzen Zeitabschnitt erstreckt. Nach der Rechtsprechung kann dieser kurze Zeit-raum auch noch bei Einwirkung über mehrere Stunden angenommen werden. Die Gesundheitsstörung muß in einer Beeinträchtigung der körperlichen Unversehrtheit bestehen, worunter jedoch nicht Folgen von Schreck, Ärger, Aufregung usw. verstanden werden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1973

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Perret
    • 1
  1. 1.Facharzt für ChirurgieMünchenDeutschland

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