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Die Berechnung der Liefermöglichkeit von Maschinen und Werkstätten

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Zusammenfassung

Die Voraussetzung für eine einwandfreie Terminbestimmung ist die Kenntnis der Leistungsfähigkeit der zu überwachenden Werkstätten. Denn die Wirkung der Terminordnung wird hinfällig, wenn man nicht mit Bestimmtheit sagen kann, daß die Werkstätten den geforderten Ansprüchen auch tatsächlich gewachsen sind. Daher ist es wichtig, daß der Termin-Ingenieur stets in der Lage ist, sich eindeutige Unterlagen in dieser Beziehung zu beschaffen. Der Zusammenhang zwischen „Zeit“ und „Menge” in der Massenfertigung ermöglicht es, die Leistungsfähigkeit der Betriebsmittel formelmäßig zu erfassen. Hierzu sind nachfolgend eine Reihe von Formeln abgeleitet. Bei der Anwendung im Betrieb wird es jedoch vielfach nötig sein, sinngemäße Änderungen vorzunehmen, denn eine einmal gegebene Rechenvorlage kann nicht willkürlich jeder Betriebsart aufgezwungen werden. Es sollen also keine „Rezepte“ aufgestellt werden, sondern nur Anregungen gegeben, wie man die Zusammenhänge in einem Betrieb der Massenfertigung erfassen und entsprechend auswerten kann. So beziehen wir beispielsweise die Vorgabezeit immer auf 1000 Stück, d. h. Vorgabe = Zeit zur Vornahme von je ein und derselben Arbeit an 1000 aufeinanderfolgenden Werkstücken. Auf diese Weise wird das unbequeme Rechnen mit kleinen Bruchteilen von Stunden vermieden, das sich infolge der meist sehr geringen Stückzeiten der Massenfertigung ergibt. Liegen jedoch die Verhältnisse hinsichtlich Stückzeit und Mengen bedeutend anders, so wäre es natürlich empfehlenswert, die Vorgabe auf eine höhere oder niedrigere „Einheitsstückzahl” zu beziehen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1951

Authors and Affiliations

  1. 1.Konstanz a.B.Deutschland

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