Konstruktionsrichtlinien für Stanzen

  • Gerhard Oehler

Zusammenfassung

Es ist schwierig, das Gebiet der Stanzen gegenüber den Schnitten einerseits und den Ziehwerkzeugen andererseits klar abzugrenzen. Dasselbe gilt weiterhin hinsichtlich der Typisierung solcher Werkzeuge. So gehören beispielsweise die Rollwerkzeuge zu Werkzeugblatt 40 bis 44 streng technologisch betrachtet zur Klasse der Biegewerkzeuge, die Rollwerkzeuge zu Werkzeugblatt 45 und 46 zu den Ziehwerkzeugen. Die Gruppierung in die folgenden 5 Klassen a bis e ist daher eine rein willkürliche und verfolgt weniger den Zweck einer klaren Begriffstrennung als den einer Umgrenzung des Gebietes der Stanzen nach den heute allgemein gebräuchlichen Bezeichnungen:
  1. a)

    Biegestanzen (Werkzeugblatt 29 bis 40).

     
  2. b)

    Rollstanzen (Werkzeugblatt 41 bis 46).

     
  3. c)

    Flachstanzen (Werkzeugblatt 47).

     
  4. d)

    Formstanzen (Werkzeugblatt 48).

     
  5. e)

    Prägestanzen (Werkzeugblatt 49 bis 51).

     

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Literatur

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    An Stelle der hier in Tabelle 8 empfohlenen 6 Werte empfiehlt Mäkelt gemäß der in Bild 17 seines Aufsatzes: Rationelles Schneiden und Biegen in Nr. 42/43 der STZ, Bern 1953, S. 684, für rechtwinklige Biegeteile folgende: 0,94–0,92–0,90 0,85–0,80–0,75. Nach DIN 6935 werden empfohlen für r: s 0,65, 1, 1,5 2,4 X3,8 die Korrekturfaktoren 0,6–0,7–0,8–0,9–1,0. Verwiesen sei außerdem auf Hanke, H.: Berechnung der Zuschnittlängen von Biegteilen. Masch.-Bau 4 (1955), H. 9, S. 237–240 und H. 10, S. 273. — Möllenbruck, W.: Verfahren zur Bestimmung der gestreckten Längen. Blech 4 (1957), Nr. 1, S. 28–33.Google Scholar
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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1966

Authors and Affiliations

  • Gerhard Oehler
    • 1
  1. 1.Technischen Hochschule HannoverHannoverDeutschland

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