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Erfolgs- und Vermögensbeteiligung des Personals

  • Hans Jürgen Drumm

Zusammenfassung

Erfolgs- und Vermögensbeteiligung des Personals gehören in vielen Unternehmun­gen zu den erklärten Instrumenten der unternehmerischen Sozialpolitik gegenüber dem Personal, durch die ähnlich wie bei Soziallöhnen soziale Nachteile für die Ar­beitnehmer ausgeglichen werden sollen. Dieser sozialen lässt sich eine erste ökono­mische Interpretation von Erfolgs- und Vermögensbeteiligung gegenüberstellen, die überzeugender ist: Erfolgsbeteiligung wird als Ausgleich für den durch die Vergü­tung nicht abgegoltenen Mehrwert (s. Teil III, 6.2.) gewährt, während Vermögens­beteiligung die Bindungswirkung für das Personal erhöhen und zusätzliche, günstige Finanzierungsalternativen für die Unternehmung erschließen soll. Eine zweite öko­nomische Ínterpretation weist weniger der Vermögens-als der Erfolgsbeteiligung die Funktion eines Anreizes für Führungskräfte zu, der deren Handeln im Einklang mit den Unternehmungszielen sichern soll (s. Teil III, 4.5.3.2.). Dass neben diesen ökonomischen soziale Ziele mitverfolgt werden können, bildet keinen Widerspruch zur ökonomischen Interpretation. Erfolgs- und Vermögensbeteiligung erfolgen dann unter mehrfacher Zielsetzung mit Höhergewichtung der ökonomischen Ziele.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2000

Authors and Affiliations

  • Hans Jürgen Drumm
    • 1
  1. 1.Institut für BetriebswirtschaftslehreUniversität RegensburgRegensburgDeutschland

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