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Führungskonzeptionen

  • Hans Jürgen Drumm

Zusammenfassung

Führungskonzeptionen übernehmen einen Teil der Funktionen von Führungstheo­rien. Sie enthalten Aussagen über die Beeinflussung von Mitarbeiterverhalten durch Einsatz bestimmter Instrumente und Techniken der Menschenführung und knüpfen in der Regel an wenigen, idealisierten Menschenbildern vom Mitarbeiter wie z. B. den Typen X oder Y McGregors an (s. Teil III, 3.3.1.). Menschenbilder von Vorgesetzten fehlen dagegen fast völlig. Situative Differenzierung des Einsat­zes von Führungsinstrumenten ist zwar sinnvoll, aber nicht durchgängig in allen Führungskonzeptionen vorhanden. Auch für Führungskonzeptionen gilt, was zuvor allgemein zu personalwirtschaftlichen Konzeptionen festgestellt worden ist (s. Teil I, 1.5.): Sie können als verkürzte instrumentelle Hypothesen formuliert und zumin­dest grundsätzlich empirisch überprüft werden. Schwächste Form empirischer Ü­berprüfung wäre eine Konsens von Vorgesetzten und Mitarbeitern, dass sich eine praktizierte Konzeption bewährt habe. Die Grenzen zwischen Führungstheorien und Führungskonzeptionen sind also je nach Ausbaustand der letzteren fließend. Führungsideologien unterstellen dagegen ein einziges, axiomatisiertes Bild von der Natur des Menschen und ordnen diesem Bild werthaltig bestimmte Instrumente der Mitarbeiterbeeinflussung zu. Die systematische empirische Überprüfung von Füh­rungsideologien muss ausgeschlossen werden, da sie die Wirkung der Ideologien gefährden würde.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2000

Authors and Affiliations

  • Hans Jürgen Drumm
    • 1
  1. 1.Institut für BetriebswirtschaftslehreUniversität RegensburgRegensburgDeutschland

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