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Analyse zeitdiskreter Netzwerke

  • Raimund Lücker
Part of the Nachrichtentechnik book series (NACHRICHTENTECH, volume 7)

Zusammenfassung

Zur Lösung verschiedener netzwerktheoretischer Probleme sind die in der Signalflußgleichung eines Netzwerkes miterfaßten inneren Größen Vi. nicht von un-mittelbarer Bedeutung.*) In diesem Zusammenhang ist es zweckmäßig, diese Größen aus einer gegebenen Netzwerkbeschreibung zu eliminieren. Das resultierende Gleichungssystem, das lediglich Eingangs-, Ausgangs- und Zustands-größen miteinander verknüpft, heißt Zustandsdarstellung. Wie bereits in Abschnitt 6. angedeutet, erklärt sich diese Bezeichnung mit der Eigenschaft der Zustandsfolgen {u(k)}=Z-1[U], in jedem Zeitpunkt \( {t_{{k_O}}} \) die Vergangenheit eines Netzwerkes, die durch den Anfangszustand u(-∞) und die bis dahin wirkenden Eingangsfolgen geprägt wird, insoweit widerzuspiegeln, als dies für die Zukunft bedeutsam ist. In Übereinstimmung mit den Überlegungen des Abschnitts 2.2. wird hier stets vorausgesetzt, daß sich die behandelten Netzwerke anfänglich, d. h. bei tk=t-∞ im Ruhezustand u(-∞)=0 befinden und solange in diesem Zustand verharren, bis die Eingangsfolgen erstmals von Null verschiedene Werte auf weisen. Wenn im folgenden vereinzelt nichtver schwindende Anfangszustände u(k0) mit k0>-∞ betrachtet werden, so wird dabei entweder eine vorausgegangene Erregung oder eine Störung des Ruhezustandes angenommen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1980

Authors and Affiliations

  • Raimund Lücker
    • 1
  1. 1.Labor für technisch-wissenschaftliche GrundlagenTE KA DE Felten & Guilleaume, Fernmeldeanlagen GmbHNürnbergDeutschland

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