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Bau- und Wärmeisolierstoffe

Chapter
Part of the Handbuch der Kältetechnik book series (KÄLTETECHNIK, volume 1)

Zusammenfassung

Die sprachliche Unterscheidung der Praxis zwischen „Wärmeschutz“ — etwa bei einem Dampfkessel — und „Kälteschutz“ — z. B. bei einem Kühlraum — hat ihre Berechtigung zwar nicht in Hinblick auf die Richtung des Wärmeaustausch Vorgangs, wohl aber mit Rücksicht auf die Feuchtigkeitsbeanspruchung. Beim industriellen Wärmeschutz ist eine Durchfeuchtung der Bau-und Isolierstoffe nur bei Betriebsschäden, bei fehlerhaften Konstruktionen oder mangelhafter Ausführung möglich. In der Kältetechnik aber ist das Verhalten der Isolierstoffe gegenüber flüssigem oder dampfförmigem Wasser entscheidend für ihre Verwendbarkeit, ihre Lebensdauer und die Wirtschaftlichkeit der ganzen Anlage. Hier können die Betriebsverhältnisse selbst eine dauernde Feuchtigkeits-aufnahme der Stoffe aus der umgebenden Luft bewirken, die im Laufe der Jahre zu einer Durchnässung und zu schweren Schäden führen kann1.

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Literatur

  1. 1.
    Auch im Wohn- und Stallbau ist eine solche Durchfeuchtung möglich, aber hier stammt die Feuchtigkeit aus der Raumbenutzung, kann also in ihrer Entstehung beein-flußt werden und verdunstet normalerweise unschwer in das Freie.Google Scholar
  2. 2.
    Mit Rücksicht auf Sonnenbestrahlung.Google Scholar
  3. 1.
    Organische Abfallstoffe wie Stroh, Schilf, Hanf- und Flachsschäben oder Kiefernrinde, mit denen immer wieder Versuche gemacht werden, kommen freilich, meist wegen ihrer Schimmelanfälligkeit, nicht in Betracht.Google Scholar
  4. 2.
    Lehrreich ist in dieser Hinsicht der Aufsatz von S. F. Linde: Vorschlag für die Bewertung der Kälteschutzstoffe. Mit Diskussionsbeiträgen von J. S. C. ammerer und K. Seiffert. Wärme- u. Kältetechn. Bd. 43, (1941) S. 156–161.Google Scholar
  5. 2a.
    Ferner K. Seiffert: Ein Jahrzehnt Kälteschutz ohne Kork. Kältetechn. Bd. 1 (1949) S. 98–102.Google Scholar
  6. 1.
    In den Poren feuchter Stoffe findet außerdem noch eine Wärmeübertragung durch Dampfdiffusion statt, die bei den in Frage kommenden Temperaturen ungefähr von gleicher Größenordnung ist.Google Scholar
  7. 2.
    Man beachte aber Abb, 112 und den dazugehörigen Text S. 320.Google Scholar
  8. 1.
    Bei sehr niedrigen Raumgewichten grobkörniger Stoffe kann auch eine Luftkon-vektion zwischen den Körnern stattfinden, die in Tab. 2 nicht berücksichtigt ist.Google Scholar
  9. 2.
    Die Angaben hierüber, die im folgenden an verschiedenen Stellen gemacht werden, sind dem ausgezeichneten Buch von Gordon B. Wilkes : Heat Insulation. New York; John Wiley & Sons, Inc., und London: Chapman & Hall, Limited 1950, entnommen.Google Scholar
  10. 3.
    Griffiths, E. : Heat Insulators. Food Investigation Board, Dept. Sei. and Ind. Res. Spec. Report Nr. 35. London: His Majesty’s Stationery Office 1929.Google Scholar
  11. 4.
    Finck, J. L.: J. Res. Nat. Bur. Stand. Bd. 5 (1930) S. 243.CrossRefGoogle Scholar
  12. 1.
    Siehe Fußnoten 3 u. 4 auf Seite 319.Google Scholar
  13. 2.
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  14. 1.
    Raisch, E.: Das Forschungsheim für Wärmeschutz e. V., München, in zwanzigjähriger Tätigkeit, Entwicklung und Stand der Wärmeschutztechnik. Wärme- u. Kältetechn. Bd. 41 (1939) S. 1–6.Google Scholar
  15. 2.
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  16. 1.
    Siehe Fußnote 1, S. 321.Google Scholar
  17. 1.
    Krischer, O., u. H. Rohnalter: Wärmeleitung und Dampf diffusion in feuchten Gütern. Forsch.-Heft 402. Berlin: VDI Verlag 1940.Google Scholar
  18. 2.
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  19. 1.
    Krischer, O.,u. H. Rohnalter: Die Wärmeübertragung durch Diffusion des Wasserdampfes in den Poren von Dämmstoffen unter der Einwirkung eines Temperaturgefälles. Gesundh.-Ing. Bd. 60 (1937) S. 621.Google Scholar
  20. 2.
    Poensgen, R.: Ein technisches Verfahren zur Ermittlung der Wärmeleitfähigkeit plattenförmiger Stoffe. Z. VDI Bd. 56 (1912) S. 1643.Google Scholar
  21. 3.
    Vgl. Fußnote 1 auf S. 323.Google Scholar
  22. 4.
    Krischer, O.: Wärmeleitung und Dampfdiffusion in Kälteschutzstoffen. Wärme-u. Kältetechn. Bd. 43 (1941) S. 1–6.Google Scholar
  23. 1.
    Veröffentlicht von J. S. Cammerer : Der Einfluß der Feuchtigkeit auf den Wärmeschutz von Bau- und Dämmstoffen nach dem internationalen Schrifttum. Wärme- u. Kältetechn. Bd. 41 (1939) S. 126–135.Google Scholar
  24. 1.
    Cammerer, J. S.: Vgl. Fußnote 1 auf S. 325.Google Scholar
  25. 1.
    Raisch, E.: Vgl. Fußnote 1 auf S. 321.Google Scholar
  26. 2.
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  27. 1.
    Cammerer, J. S.: Der Wärmeschutz von organischen Baustoffen unter praktischen Verhältnissen. Gesundh.-Ing. Bd. 59 (1936) S. 261.Google Scholar
  28. 2.
    Schmidt, E.: Über Trocknungs Vorgänge. Z. ges. Kälteind. Bd. 43 (1936) S. 75–80.Google Scholar
  29. 3.
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  30. 4.
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  31. 5.
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  32. 1.
    Reichard, O., u. W. Jürges: Bau- und Isoliertechnisches von Kühlräumen. Ge-sundh.-Ing. Bd. 51 (1928) S. 650.Google Scholar
  33. 2.
    Nagaoka, Z., A. Watanabe u. Y. Yasiro: Die Wärmeleitfähigkeit von gefrorenen feuchten Dämmstoffen. Sci. Pap. Inst. phys. chem. Res., Tokvo Bd. 34 (1938) Nr. 823–836, S. 1034–1041.Google Scholar
  34. 1.
    Schley, W. : Der Einfluß der Feuchtigkeitsverteilung auf die Wärmeleitung von Kühlraumwänden. Kältetechn. Bd. 5 (1953) S. 77/78.Google Scholar
  35. 2.
    Fink, J. L.: J. Res. Nat. Bur. Stand. Bd. 5 (1930), S. 243.CrossRefGoogle Scholar
  36. 3.
    Berchtold: Heat Measurement Lab. Investigation, Mass. Inst. Technol. (1939).Google Scholar
  37. 1.
    Schmidt, E.: Das Alfolverfahren zur Isolierung gegen Wärme- und Kälte Verluste. Actes du VII. Congrès International du Froid, Den Haag, Bd. III (1937) S. 139.Google Scholar
  38. 1.
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  39. 2.
    Kistler u. Caldwell: Thermal Conductivity of Silica Aerogel. Industr. Engng. Chem. Bd. 26 (1934) S. 658.CrossRefGoogle Scholar
  40. 1.
    Kollmann, F.: Technologie des Holzes, 2. Aufl., Bd. I. Berlin/Göttingen/Heidelberg: Springer 1951.Google Scholar
  41. 2.
    Cammebeb, J. S.: Der Wassergehalt organischer Dämmstoffe in Abhängigkeit von der Luftfeuchtigkeit. Z. ges. Kälteind. Bd. 51 (1944) S. 88–91.Google Scholar
  42. 3.
    Halleb, P.: Der Austrocknungsvorgang von Baustoffen. Diskussionsbericht Nr. 139 der Eidg. Mat.-Prüfgs.-Anstalt Zürich, 1942.Google Scholar
  43. 1.
    Nach O. Krischer: Der Wärme- und Stoffaustausch im Trockengut. Forsch.-Heft 415. Berlin: VDI-Verl. 1942.Google Scholar
  44. 2.
    Bei fehlenden Angaben alle Werte nach J. S. Cammerer: Der Wassergehalt organischer Dämmstoffe in Abhängigkeit von der Luftfeuchtigkeit. Z. ges. Kälteind. Bd. 51 (1944) S. 88–91.Google Scholar
  45. 3.
    Kollmann, F.: Technologie des Holzes, 2. Aufl. Bd. I. Berlin/Göttingen/Heidelberg: Springer 1951.Google Scholar
  46. 1.
    Krischer, O. : Grundgesetze der Feuchtigkeitsbewegung in Trockengütern. Kapillarwasserbewegung und Wasserdampfdiffusion. Z. VDI Bd. 82 (1938) S. 373.Google Scholar
  47. 2.
    Krischer, O., u. P. Görling: Versuche über die Trocknung poriger Stoffe und ihre Deutung. VDI-Beih. Verfahrenstechnik 1939, S. 140.Google Scholar
  48. 2a.
    Voigt, H., O. Krischer u. H. Schauss: Die Feuchtigkeitsbewegung bei der Verdunstungstrocknung von Holz. Holz als Roh- u. Werkstoff Bd. 3 (1940) S. 305.CrossRefGoogle Scholar
  49. 3.
    Fasersättigungpipunkt. Man beachte die Angabe des Feuchtigkeitsgehaltes bei Rol-buchenholz in Gew.-%, bei Quarzitsand in Vol.-%!Google Scholar
  50. 4.
    Kettenacker, L.: Über die Feuchtigkeit von Mauern. Gesundh.-Ing. Bd. 53 (1930) S. 721–728.Google Scholar
  51. 1.
    Cammerer, J. S.: Neue Korkaustauschstoffe für Kälteschutz. Holz als Roh- u. Werkstoff Bd. 4 (1941) S. 129–134.CrossRefGoogle Scholar
  52. 1.
    Krischer, O. : Grundgesetze der Feuchtigkeitsbewegung in Trockengütern. Kapillarwasserbewegung und Dampfdiffusion. Z. VDI Bd. 82 (1938) S. 373.Google Scholar
  53. 1.
    Vgl. Fußnote 2 auf S. 335.Google Scholar
  54. 2.
    Bsrechnet nach Versuchen von K. Egner.Google Scholar
  55. 3.
    Vgl. J. S. Cammerer: Der Wärme- und Kälteschutz in der Industrie, 3. Aufl. Berlin/ Göttingen/Heidelberg: Springer 1951, und die Strukturbilder Abb. 129, 132, 134, 135, 136, 137, 138 u. 143 nach Aufnahmen von Gertr. G. Fröhlich, W. L. Lustig u. J. S. Cammerer.Google Scholar
  56. 1.
    Cammerer, J. S., u. P. Görling: Die Durchlässigkeit von Bau- und Dämmstoffen für Wasserdampf diffusion und die dadurch bedingte Möglichkeit einer Wanddurchfeuch-tung. Fortschritte und Forschungen im Bauwesen. Reihe D, H. 3. Stuttgart: Franckhsche Verlagshandlung 1952.Google Scholar
  57. 1.
    Auch W. Lehmann-Oliva (Durchgang der Luftfeuchtigkeit durch Pappe und Papier. Z. VDI-Beiheft Verfahrenstechnik Nr. 1 (1940) S. 25–31) fand z. B. an einer Pappe einen Diffusionswiderstandsfaktor von 35,9 bei 49% rel. Luftfeuchtigkeit und einen solchen von 25,3 bei 71,4%.Google Scholar
  58. 2.
    Im deutschen Schrifttum wird häufig auf schwedische Messungen von G. H. Johansson zurückgegriffen. (Vgl. die Schrifttumszusammenstellung von K. Egneb: Feuchtigkeitsdurchgang und Wasserdampfkondensation in Bauten. Fortschritte u. Forschungen im Bauwesen. Reihe C., H. 1. Stuttgart: Franckhsche Verlagshandlung 1950.) Die Ergebnisse sind aber nur für mittlere Luftfeuchtigkeiten brauchbar, die Kurven für verschiedene Luftfeuchtigkeiten führen vielfach zu unmöglichen Grenzwerten.Google Scholar
  59. 1.
    Munters, C. : Moisture in Walls of Cold Storage Rooms. Refrig. Engng. Bd. 57 (1949) S. 795–803.Google Scholar
  60. 1.
    Pohlmann, W. : Feuchtigkeit in der Isolierung von Kühlhäusern. Fleischwirtsch. 1951, S. 149/150.Google Scholar
  61. 2.
    Schmidt, Th. E., u. W. Kost: Untersuchungen an Iporka-Isolierungen nach mehrjährigem Betrieb. Kältetechn. Bd. 4 (1952) S. 76–81.Google Scholar
  62. 3.
    Höchstwerte nur bei Schwitzwasserbildung.Google Scholar
  63. 4.
    Für Bims-Schwemmsteine, Hüttenschwemmsteine findet sich häufig 5,0 Vol.-%.Google Scholar
  64. 5.
    Die Feuchtigkeit von Putzen ist je nach Jahreszeit, Witterung, Beheizung usw. stark veränderlich.Google Scholar
  65. 1.
    Bei normaler Verwendung im Bau, also freiliegend, nicht unter Putz wie Holzwoll-Leichtbauplatten.Google Scholar
  66. 2.
    Gistl, R.: Dämmstoffe und Mikroorganismen. Wärme- u. Kältetechn. Bd. 41 (1939) S.49.Google Scholar
  67. 1.
    Dürhammer, W. : Kennzeichnung der Belastungsfähigkeit von Kältedämmstoffen. Wärme- u. Kältetechn. Bd. 42 (1940) S. 187–189.Google Scholar
  68. 2.
    Seiffert, K.: Die „Druckfestigkeit” von elastischen Stoffen. Wärme- u. Kältetechn. Bd. 43 (1941) S. 66/77.Google Scholar
  69. 1.
    Kaufmann, F.: Über die Selbsterwärmung des Holzes. Gesundh.-Ing. Bd. 59 (1936) S. 410.Google Scholar
  70. 2.
    Vgl. das Buch von J. S. Cammerer, Fußnote 3, S. 338.Google Scholar
  71. 1.
    Tamm, W.: Das größte Kühlhaus der Welt. Kältetechn. Bd. 1 (1949) S. 129–134.Google Scholar
  72. 2.
    Siehe Fußnote 3 auf S. 333.Google Scholar
  73. 1.
    Raisch, E.: Die Luftdurchlässigkeit von Baustoffen und Baukonstruktionsteilen. Gesundh.-Ing. Bd. 51 (1923) S. 481.Google Scholar
  74. 2.
    Einzelheiten vgl. die Baiträge von J. S. Cammerer über den Wärmeschutz von Ziegeln in den Jahrgängen 1952 bis 1954 des Ziegel-Bau-Taschenbuchs. Wiesbaden: Verlag für Wirtschafts-Schrifttum Otto Kraußkopf.Google Scholar
  75. 1.
    Solche unangenehme Verfärbungen werden aber nur dann an den Oberflächen von Fliesen, und Putzen sichtbar, wenn diese unzulässigerweise Haarrisse mit starker kapillarer Saugwirkung aufweisen. Nicht die Korkplatten, die den Farbstoff liefern, sondern die schlechte Beschaffenheit der Oberflächenschicht muß also verantwortlich gemacht werden.Google Scholar
  76. 2.
    Vgl. die Arbeit von J. S. Cammerer u. P. Görling, Fußnote 1, S. 340.Google Scholar
  77. 1.
    Cammerer, J. S., u. Görling, P.: Die Messung der Durchlässigkeit von Kälteschutz Stoffen für Wasserdampf diffusion. Kältetechn. Bd. 3 (1951) S. 2/7 und unveröffentlichte Werte der Verfasser. Außerdem einige mit einem Sternchen* gekennzeichnete Werte nach brieflichen Angaben von W. Schule, Stuttgart und A. Watzinger, Trondheim.Google Scholar
  78. 1.
    Ausführliche konstruktive Angaben vgl. Birger Folin u. Greger Sandberg: Glaswatteisolierungen auf Schiffen. Kältetechn. Bd. 4 (1952) S. 322–325. Im Schiffsbau kann sich das Temperaturgefälle besonders bei Räumen mit Temperaturen um O° C. und Fahrten in kalte Gebiete sowie beim Löschen der Ladung in der Isolierschicht umkehren, so daß beiderseits möglichst dampfdichte Abdeckungen, auf der Innenseite vorzugsweise galvanisiertes Blech oder Aluminiumblech, empfohlen wird. Die für eine Entfeuchtung bei eingedrungenem Wasser angegebenen Luftschlitze an der oberen Kante der Innenfläche sind umstritten. Vgl. die Einsendung von G. Ltjndborg und die Erwiderung der Verfasser : Kältetechn. Bd. 5 (1953) S. 78/79. Die physikalischen Verhältnisse sind zum Teil hier nicht richtig gesehen. So wird die hygroskopische Feuchtigkeitsaufnahme und Feuchtigkeitsabgabe angeführt, die bei mineralischen Fasern ganz bedeutungslos ist.Google Scholar
  79. 1.
    Erzeugnisse sind meist gefettet.Google Scholar
  80. 2.
    Vgl. z. B. C. W. Kniffin: Low Temperature Insulation Design. Refrig. Engng. Bd. 60 (1952) S. 139. Infolge der Anordnung zweier Luftschichten zu beiden Sciten einer 33 cm dicken Glaswollisolierung von 21 m Höhe unter einer äußeren Metallhaut strömt Luft oben in der Isolierung in Richtung, unten gegen die Richtung des Wärmeflusses und machte bei — 54° C. mehr als die Hälfte der Isolierdicke unwirksam. Bei Weglassen des Luftspalts auf der Außenseite ergab sich der normale geradlinige Temperaturverlauf in der Isolierung [Kältetechn. Bd. 4 (1952) S. 310].Google Scholar
  81. 1.
    Die Werte für Schlackenwolle aus E. Raisch u. W. Weyh: Die Wärmeleitfähigkeit von Isolierstoffen bei tiefen Temperaturen. Z. ges. Kälteind. Bd. 39 (1932) S. 123.Google Scholar
  82. 1a.
    Die Werte für Gesteinswolle nach G. B. Wilkes : Refrig. Engng. Bd. 52 (1946) S. 37.Google Scholar
  83. 1.
    Vgl. z. B. in den Referaten über ausländische Aufsätze und Firmenangaben in der „Kältetechnik” Jg. 1949 bis 1953. Siehe auch L. Mikonneatj : Isolants et technique de l’isolation. Encyclopédie du froid. Paris: Librairie J. B. Baillière et fils 1950.Google Scholar
  84. 2.
    Für Iporka finden sich in der Arbeit von Th. E. Schmïdt u. W. Kost : Untersuchungen an Iporka-Isolierungen nach mehrjährigem Betrieb. Kältetechn. Bd. 4 (1952) S. 76–81, Gleichgewichtsfeuchtigkeiten, die höher als die von Cammerer gefundenen sind, und zwar erreichen sie nach diesen Angaben bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 60% einen Wert von 12 Gew.-%, bei einer solchen von 100% einen Wert von 70 Gew.-%.Google Scholar
  85. 1.
    Siehe Fußnote 1, S. 348.Google Scholar
  86. 2.
    Ausführliche Untersuchungen an Torfplatten siehe J. S. Cammerer: Die Eignung von Torf und Torferzeugnissen für Kälteschutzzwecke. Z. ges. Kälteind. Bd. 48 (1941) S. 35.Google Scholar
  87. 1.
    Zusammenfassende Angaben über das Verhalten solcher Stoffe gegen flüssiges und dampfförmiges Wasser siehe J. S. Cammerer: Der Wärme- und Kälteschutz in der Industrie, 3. Aufl. Berlin/Göttingen/Heidelberg: 1951.Google Scholar
  88. 1a.
    Einzelaufsätze: J. S. Cammerer: Neue Korkaustauschstoffe für Kälteschutz. Holz als Roh- u. Werkstoff. Bd. 4 (1941) S. 129–134.CrossRefGoogle Scholar
  89. 1b.
    J. S. Cammerer u. P. Görling: Die Messung der Durchlässigkeit von Kälteschutzstoffen für Wasserdampf diffusion. Kältetechn. Bd. 3 (1951) S. 2–7.Google Scholar
  90. 1.
    Tamm, W.: Die Berechnung von Eisschränken. Kältetechn. Bd. 2 (1050) S. 25–29.Google Scholar
  91. 2.
    Nach K. Linge: Kälteisolierung in Amerika. Kältetechn. Bd. 1 (1949) S. 105.Google Scholar
  92. 3.
    Wilkes, G.B.: vgl. Fußnote 2 auf S. 319.Google Scholar
  93. 1.
    Luke, O., u. J. S. Cammerer: Ein neuer Sonderbaustein für Kühlhäuser. Wärme u. Kältetechn. Bd. 43 (1941) S. 93–96.Google Scholar
  94. 2.
    Dankenswerterweise zur Verfügung gestellt von der Firma Keinhold u. Co. G.m.b.H., Mannheim.Google Scholar
  95. 1.
    Cammerer, Walter F.: Die Untersuchung von Diffusionsvorgängen in Kühlraumwandungen mit Hilfe elektrischer Modellversuche. Kältetechn. Bd. 3 (1951) S. 197–200.Google Scholar
  96. 2.
    Cammerer, J. S., u. W. Dürhammer: Der praktische Kälteschutz bei Kühlanlagen. Kältetechn. Bd. 2 (1950) S. 37–39.Google Scholar
  97. 3.
    Pohlmann, W.: Feuchtigkeit in der Isolierung von Kühlhäusern. Fleischwirtsch. (1951) S.149/150.Google Scholar
  98. 4.
    Schmidt, Th. E., u. W. Kost: Untersuchungen an Iporka-Isolierungen nach mehrjährigem Betrieb. Kältetechn. Bd. 4 (1952) S. 76–81.Google Scholar
  99. 1.
    Watzinger, A. : Die Feuchtigkeitswanderung in isolierten Kühlraumwänden. Kälte-techn. Bd. 3 (1951) S. 134–138.Google Scholar
  100. 1.
    Vgl. J. S. Cammerer: Die Berechnung der Wasserdampfdiffusion in den Wänden. Gesundh.-Ing. Bd. 73 (1952) S. 393–399.Google Scholar
  101. 1.
    Schäcke, H.: Die Durchfeuchtung von Baustoffen und Bauteilen auf Grund des Diffusionsvorganges und ihre rechnerische Abschätzung. Gesundh.-Ing. Bd. 47 (1953) S. 70–76Google Scholar
  102. 1a.
    Schäcke, H.: Die Durchfeuchtung von Baustoffen und Bauteilen auf Grund des Diffusionsvorganges und ihre rechnerische Abschätzung. Gesundh.-Ing. Bd. 47 (1953) S. 167–172.Google Scholar
  103. 1.
    Siehe Fußnote 1 auf S. 369.Google Scholar
  104. 1.
    O. Krischer, hat in einem Diskussionsbeitrag zu den Untersuchungen von A. Wat-zinger (siehe Fußnote 1, S. 370) eine Formel für das Verhältnis des Diffusionswiderstandes der Stoffschichten zu beiden Sciten der Isolierung aufgestellt, bei der eine Kondensationszone vermieden wird. Kältetechn. Bd. 3 (1951) S. 162.Google Scholar
  105. 1.
    Hill, H. P.: New Insulating System. Refrig. World (1930) S. 9.Google Scholar
  106. 2.
    Munters, C. : Moisture in Walls of Cold Storage Rooms. Refrig. Engng. 1949, S. 795 bis 803.Google Scholar
  107. 2a.
    Ferner H. Niemann: Die Entfeuchtung von Kälte-Isolierungen. Schiff u. Hafen 1950, H. 8.Google Scholar
  108. 3.
    Praktische Anregungen geben O. Lange u. W. Springmann: Entwurf und Bau von Kühlräumen. Hamburg: H. A. Keune-Verlag 1949.Google Scholar
  109. 1.
    Rechnerische Untersuchungen siehe O. Deubleik : Maßnahmen ge gen dasUnterfrieren von Külhhäusern. Kältetechn. Bd 2. (1950) S. 72–77. Nach dem dort gebrachten Beispiel dürften stärkere Säulenisolierschichten als 80% der Bodenisolierdicke nicht wirtschaftlich sein.Google Scholar
  110. 2.
    Nach Patent 649 376 kann die Isolierschicht eines Kühlhauses ganz ohne Unterbrechung ausgeführt werden, wenn das Traggerüst als geschlossener Skelettbau aus Eisenbeton od. dgl. mit nach innen gelegten äußersten Stützreihen und als Kragplatten ausgebildeten Endfeldern ausgeführt wird.Google Scholar
  111. 3.
    Brtjckmayer, F. : Elektrisches Modellmeßverfahren für die Bestimmung von Wärmedurchgängen. Wärme- u. Kältetechn. Bd. 41 (1941) S. 28.Google Scholar
  112. 3a.
    Brtjckmayer, F. : Vor den zahlreichen sonstigen aufschlußreichen Arbeiten Brtjckmayers sei noch eine wichtige Aufgabe des Kälteschutzes erwähnt, die einer Berechnung besonders schlecht zugänglich ist: Der Wärmschutz von Schiffsisolierungen. Wärme- u. Kältetechn. Bd. 42 (1940) S. 17–19Google Scholar
  113. 3b.
    Brtjckmayer, F. : Vor den zahlreichen sonstigen aufschlußreichen Arbeiten Brtjckmayers sei noch eine wichtige Aufgabe des Kälteschutzes erwähnt, die einer Berechnung besonders schlecht zugänglich ist: Der Wärmschutz von Schiffsisolierungen. Wärme- u. Kältetechn. Bd. 42 (1940) S. 55–57.Google Scholar
  114. 3c.
    Vgl. auch C. F. Kayan: Refrig. Engng. 1946 u. Trans. Amer. Soc. mech. Engrs. Bd. 71 (1949) S. 9.Google Scholar
  115. 1.
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  116. 1.
    Linde, S.: Das Unterfrieren von Kühlhäusern. Wärme- u. Kältetechn. Bd. 44 (1942) S. 17–23Google Scholar
  117. 1a.
    Linde, S.: Das Unterfrieren von Kühlhäusern. Wärme- u. Kältetechn. Bd. 44 (1942) S. 34–38.Google Scholar
  118. 2.
    Cammereb, J. S.: Über die Gefahr des Gefrierens des Erdreichs unter tief gekühlten Räumen und die Mittel zu ihrer Verhinderung. Wärme- u. Kältetechn. Bd. 41 (1939) S.56–59.Google Scholar
  119. 1.
    Vgl. Fußnote 1, S. 377.Google Scholar
  120. 2.
    Plock, K., u. R. Lang: Kältetechnik in milchwirtschaftlichen Betrieben. Kältetechn. Ed. 3 (1951) S. 74–83.Google Scholar
  121. 1.
    Uihlein, A.: Die kittfreie Montage von Korkschalen bei der Isolierung von Sole-leitungen. Kältetechn. Bd. 4 (1952) S. 37/38,Google Scholar
  122. 1a.
    sowie K. Sciffert: Alte und moderne Arbeits-weisen bei der Montage von Kälteisolierungen. Kältetechn. Bd. 4 (1952) S. 36/37.Google Scholar
  123. 1.
    Dürhammer, W.: Iporka als Austauschstoff für Kork. Kältetechn. Bd. 1 (1949) S. 178–181.Google Scholar
  124. 2.
    Linge, K.: Kälteisolierungen in Amerika. Kältetechn. Bd. 1 (1949) S. 105/106.Google Scholar
  125. 1.
    Im Schrifttum sind leicht zu handhabende Berechnungsdiagramme ausgearbeitet worden, z. B. von J. S. Cammerer in seinem Buch: Der Wärme- und Kälteschutz in der Industrie, 3. Aufl. Berlin/Göttingen/Heidelberg: Springer 1951, und von Dürhammer: Diagramm zur Ermittlung des notwendigen Wärmeschutzes von Dächern. Wärme- u. Kältetechn. Bd. 41 (1939) S. 157–159.Google Scholar
  126. 2.
    Einzelheiten hierzu siehe den vorhergehenden Abschnitt, S. 378.Google Scholar
  127. 3.
    Einzelheiten vgl. J. S. Cammerer: Die Konstruktion und Berechnung von Jahreseiskellern. Z. ges. Kälteind. Bd. 43 (1936) S. 23 und das in Fußnote 1 erwähnte Buch.Google Scholar
  128. 4.
    Tamm, W. : Kältepreis und wirtschaftliche Isolierstärke von Raumkühlanlagen. Kältetechn. Bd. 5 (1953) S. 62–66.Google Scholar
  129. 5.
    Schmidt, Th. E. : Bestimmungen des Kostenminimums und seine wirtschaftliche Bedeutung, dargelegt am Bsispiel der Bemessung von Kühlraumisolierungen. Kältetechn. Bd. 5 (1953) S. 66–74.Google Scholar
  130. 1.
    Auch die Kriegserfahrungen mit Ersatzisolierstoffen, deren ungünstige Wärmeleitzahlen zu unerwünscht hohen Isolierdicken zwangen, lassen erkennen, daß die bisherigen Bemessungsgrundsätze nicht allzu verschwenderisch waren.Google Scholar
  131. 2.
    Plank, R.: Amerikanische Kältetechnik, 3. Bericht, S. 137. Düsseldorf: VDI-Verlag 1950.Google Scholar
  132. 3.
    Plank, R. : Vergleich der Kosten für die Isolierung einstöckiger und mehrstöckiger Kühlhäuser. Kältetechn. Bd. 3 (1951) S. 205–208.Google Scholar
  133. 1.
    Badilkes, J.: Cholodilnaja Technika (russisch) Bd. 29 (1952) Nr. 4, S. 28. Ein Aus-zug aus dieser Arbeit findet sich unter dem Titel: Die Wahl der wirtschaftlichen Isolierstärke bei Kühlhäusern, in Kältetechn. Bd. 5 (1953) S. 74–76.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1954

Authors and Affiliations

  1. 1.Forschungsbau Tutzing/Obb.Deutschland

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