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Einheit von Liquidationsbefugnis und Haftungsrisiko

  • Klaus Kistner
Chapter
Part of the MedR Schriftenreihe Medizinrecht book series (MEDR)

Zusammenfassung

Bei derivativer Gewährleistung des Liquidationsrechts sind die Vertragsbeziehungen — idealiter und realiter — nach dem Einheitsmodell ausgestaltet.360 Bezogen auf das Haftungsrisiko hat es dabei den Anschein, als sei der Chefarzt in besonderem Maße begünstigt; denn mit der Übernahme der Wahlbehandlung durch das Krankenhaus geht auch das Haftungsrisiko auf dieses über. Dabei muß es sich das Fehlverhalten des Chefarztes unabhängig davon zurechnen lassen, ob der wahlärztliche oder der sonstige Leistungsbereich361 betroffen ist; denn er ist in jedem Fall Erfüllungsgehilfe oder Organ des Krankenhauses.362 Demgegenüber steht dem Chefarzt das volle Behandlungshonorar zu, sofern es zu seinen Gunsten vereinbart oder an ihn zediert worden ist.363

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Literatur

  1. 360.
    Siehe oben S. 47.Google Scholar
  2. 361.
    Siehe oben S. 25.Google Scholar
  3. 362.
    Siehe oben S. 58.Google Scholar
  4. 363.
    Siehe oben S. 33 f.Google Scholar
  5. 364.
    Siehe oben S. 36.Google Scholar
  6. 365.
    Narr Rn. 910; Rieger Rn. 1024; Loos Krankenhaus-Umschau 1986, 594, 597.Google Scholar
  7. 366.
    Sie ist gesondert auszuweisen, da sie nicht - wie die auf die Regelbehandlung entfallende Haftpflichtprämie - in die Pflegesatzkosten eingehen darf.Google Scholar
  8. 367.
    Loos a.a.O. (Fn. 365); im Ergebnis ebenso Deutsch, Arztrecht S. 20 f., der den Chefarzt für verpflichtet hält, das Krankenhaus durch den Abschlug einer Haftpflichtversicherung von der Haftung für wahlärztliches Verschulden freizustellen.Google Scholar
  9. 368.
    So das bei Hoffmann-Becking/Schippel/Schaub S. 287 ff. vorgestellte Vertragsformular, das wegen der im Dienst ausgeübten Tätigkeit - also unter Einschlug der zur Liquidation berechtigenden Wahlbehandlung - eine Haftpflichtversicherung durch das Krankenhaus und lediglich für die als Nebentätigkeit ausgestaltete ambulante Behandlung von Privatpatienten eine selbständige Versicherung (S. 288) oder eine Prämienerstattungspflicht (S. 300) vorsieht.Google Scholar
  10. 369.
    Siehe oben S. 34.Google Scholar
  11. 370.
    Siehe oben S. 36 f.Google Scholar
  12. 371.
    Siehe oben S. 39 ff.Google Scholar
  13. 372.
    Dazu oben S. 53.Google Scholar
  14. 373.
    Siehe oben S. 2.Google Scholar
  15. 374.
    Siehe oben S. 54.Google Scholar
  16. 375.
    Vgl. für den Fall des direkten Liquidationsrechts des angestellten Chefarztes Simon-Weidner Arztrecht 1980, 115, 129; im übrigen ist der Arzt hierzu standesrechtlich verpflichtet, vgl. Narr Rn. 852.Google Scholar
  17. 376.
    Besondere Bedingungen und Risikobeschreibungen für die Haftpflichtversicherung von Ärzten, Zahnärzten, Medizinstudenten und Krankenanstalten; zu den Besonderen Bedingungen im übrigen Rieger Rn. 379.Google Scholar
  18. 377.
    Dazu bereits oben S. 46.Google Scholar
  19. 378.
    So aber der BGH; dazu bereits oben S. 52.Google Scholar
  20. 379.
    Oben S. 49 ff.Google Scholar
  21. 380.
    Oben S. 60.Google Scholar
  22. 381.
    Oben S. 60 f.Google Scholar
  23. 382.
    Nur dort sind beamtete Chefärzte tätig, siehe oben S. 2.Google Scholar
  24. 383.
    In Baden-Württemberg § 34 Landeshaushaltsordnung; vgl. auch Rieger Rn. 379 und 1024 und Narr Rn. 910.Google Scholar
  25. 384.
    Rieger a.a.O.Google Scholar
  26. 385.
    So BGHZ 85, 393; siehe oben S. 3.Google Scholar
  27. 386.
    Dazu oben Fn. 134.Google Scholar
  28. 387.
    So bereits das Reichsgericht in RGZ 77, 317, 323 und der BGH seit BGHZ 13, 360, 365 in ständiger Rechtsprechung; zum vorliegenden Konkurrenzfall vgl. RGZ 82, 436.Google Scholar
  29. 388.
    So Lange S. 419; ähnlich BGHZ 59, 97, 101.Google Scholar
  30. 389.
    Soergel-Wolf § 426 BGB Rn. 17.Google Scholar
  31. 390.
    Vgl. Narr Rn. 854; Baur/Hess S. 35 f.Google Scholar
  32. 391.
    Zur vergleichbaren Problematik im Rahmen der Haftung nach § 831 BGB Soergel-Zeuner § 831 BGB Rn. 46.Google Scholar
  33. 392.
    Vgl. Baur/Hess S. 46; Deutsch, Arztrecht S. 79 ff.; zur Abgrenzung der Aufgaben im Verhältnis zwischen Arzt und Pflegekraft Heinze/Jung MedR 1985, 62, 66 ff.Google Scholar
  34. 393.
    Lange S. 423 f.; MünchKomm-Selb § 426 BGB Rn. 7.Google Scholar
  35. 394.
    BGHZ 6, 27.Google Scholar
  36. 395.
    Vgl. Burck VersR 1968, 613, 618; Heinze MedR 1983, 6, 9; Riedmaier BB 1979, 1513, 1514 f.; Rieger Rn. 783; MünchKomm-Papier § 839 BGB Rn. 243.Google Scholar
  37. 396.
    BAG NJW 1983, 1693; davon abrückend zugunsten einer geteilten Haftung von Arbeitgeber und Arbeitnehmer der jetzt zuständige B. Senat in BAG JZ 1988, 1067 = Arztrecht 1988, 7 (gestufte Einstandspflicht je nach Verschuldensgrad).Google Scholar
  38. 397.
    Hierzu Rieger Rn. 778; Knaths VersR 1984, 720 f.; BAG AP Nr. 47 zu § 611 BGB; LAG Berlin VersR 1984, 937.Google Scholar
  39. 398.
    BAG 5, 1; ständige Rechtsprechung auch des BGH seit BGHZ 16, 11.Google Scholar
  40. 399.
    Burck, VersR 1968, 613, 621; Heinze MedR 1983, 6, 7; Rieger Rn. 779; zur selbständigen Tätigkeit aufgrund Dienstvertrags gilt nach BGH NJW 1963, 1100 dasselbe; vgl. auch Riedmaier BB 1979, 1513, 1514.Google Scholar
  41. 400.
    Siehe oben S. 57.Google Scholar
  42. 401.
    Siehe oben S. 3.Google Scholar
  43. 402.
    Vgl. die Besonderen Bedingungen oben S. 62.Google Scholar
  44. 403.
    Siehe oben S. 42 f.Google Scholar
  45. 404.
    Siehe oben bei Fn. 270.Google Scholar
  46. 405.
    So offenbar Deutsch, Arztrecht S. 21.Google Scholar
  47. 406.
    Siehe oben S. 61.Google Scholar
  48. 407.
    Zu den - verschärften - Voraussetzungen oben Fn. 96.Google Scholar
  49. 408.
    Nach ständiger Rechtsprechung kann sich die alleinige Verantwortung eines Gesamtschuldners im Regreß aus der Natur der Sache oder dem Inhalt und Zweck des in Frage stehenden Rechtsverhältnisses, das hier durch die Liquidationsberechtigung des Chefarztes geprägt ist, ergeben, vgl. RGRK-Weber § 426 BGB m. w. N.; unlängst BGH NJW 1986, 1491, 1492 und 1986, 3131, 3133.Google Scholar
  50. 409.
    Sonstige stationäre Leistungen, vgl. oben S. 20 und 25.Google Scholar
  51. 410.
    Dazu Narr Rn. 855; Baur/Hess S. 55 ff.; Lippert NJW 1984, 2606, 2609 f.Google Scholar
  52. Dazu bereits oben S. 49.Google Scholar
  53. 412.
    Dazu oben S. 11; Fälle BGH NJW 1984, 1400 = VersR 1984, 356 ( Verwendung eines Infusionssystems bei einem Kleinkind, das ständige Überwachung erfordert hätte ); BGH VersR 1956, 221.Google Scholar
  54. 413.
    So auch im Ausgangsurteil BGHZ 95, 63, 65 f.; vom Berufungsgericht erwogen.Google Scholar
  55. 414.
    Zur gleichen Problematik im Rahmen der Haftung nach auBen BGH NJW 1975, 1463, 1465; OLG München NJW 1977, 2123; OLG Köln VersR 1978, 1025, 1026; Kern VersR 1981, 316, 317 spricht - wie im Text - plastisch davon, daß der Chefarzt auf beiden Seiten zu finden ist; vgl. auch Daniels NJW 1972, 305, 308; Uhlenbruck NJW 1964, 2189 Fn. 29; BappertGoogle Scholar
  56. 415.
    Standige Rechtsprechung seit RGZ 75,251,256; vgl. BGHZ 51 Krankenhaus - vertraglich und deliktisch421 - einzustehen hat. Lediglich seine vertragliche Haftung, die den materiellen Schadensbereich abdecktGoogle Scholar
  57. 416.
    Hierzu RGRK-Weber § 426 BGB Rn. 18; Soergel-Wolf § 426 BGB Rn. 32, jeweils m. w. N. aus der Rechtsprechung.Google Scholar
  58. 417.
    Siehe oben S. 64.Google Scholar
  59. 418.
    Dazu Heinze MedR 1983, 6, 8 f.; im Ergebnis kann der Chefarzt allein zur Schadenstragung verpflichtet sein, so Uhlenbruck NJW 1964, 2187, 2188.Google Scholar
  60. 419.
    Siehe oben S. 54 ff.Google Scholar
  61. 420.
    Siehe oben S. 3.Google Scholar
  62. Siehe oben S. 57 f.Google Scholar
  63. 422.
    Kern VersR 1981, 316, 318; in diesem Sinne bereits das Ausgangsurteil BGHZ 85, 393 - insoweit abgedruckt in BGH VersR 1983, 244, 246 - und klarstellend BGH NJW 1988, 2946 = MedR 1989, 81, 82; vgl. auch Soergel-Glaser § 839 BGB Rn. 40.Google Scholar
  64. 423.
    BGHZ 85, 393, 396; vgl. auch BGH NJW 1984, 1400, 1402 und BGH NJW 1986, 2886; ebenso Steffen in seiner Anmerkung zu BGH LM Nr. 44 zu § 839 (A) BGB, Bl. 6 R; die dort diskutierte Erschwerung setzt freilich die Annahme eines gespaltenen Wahlbehandlungsvertrags voraus.Google Scholar
  65. 424.
    Dazu allgemein Larenz, Methodenlehre S. 377 ff.Google Scholar
  66. 425.
    BGHZ 68, 217, 220 f. = NJW 1977, 1238, 1239; weitere Beispiele einer teleologischen Reduktion bei RGRK-Kreft § 839 BGB Rn. 490.Google Scholar
  67. 426.
    BGHZ 85, 393, 396; ausführlich Steffen in seiner Anmerkung zu demselben Urteil a.a.O. (Fn. 423); zuvor bereits ablehnend Kern VersR 1981, 316, 317.Google Scholar
  68. 427.
    Siehe oben Fn. 21.Google Scholar
  69. 428.
    Soergel-Lange § 1359 BGB Rn. 3; MünchKomm-Papier § 839 BGB Rn. 191 (“gestörter Gesamtschuldausgleich”); Selb JZ 1986, 483, 486 (“hinkendes Gesamtschuldverhältnis”); OLG Düsseldorf NJW 1978, 891.Google Scholar
  70. 429.
    Typisch ist die gefälligkeitshalber erfolgte Mitnahme eines Bekannten durch den später einen Unfall verursachenden Fahrer eines PKW; vgl. BGHZ 12, 213.Google Scholar
  71. 430.
  72. 431.
    Etwa gem. §§ 636, 637 RVO im Verhältnis von Arbeitnehmer und Arbeitgeber oder mehrerer Arbeitnehmer desselben Betriebes untereinander; weitere ähnliche Fälle und Fallgruppen bei Palandt-Heinrichs § 426 BGB Anm. 5 b aa-cc.Google Scholar
  73. 432.
    BGHZ 12, 213, 218 f. (vertragliche Haftungsbeschränkung); BGHZ 58, 216, 220 (Verjährung); BGH NJW 1983, 624, 626 (§ 1353 BGB); zu § 1664 BGB unter Aufgabe seiner früheren Rechtsprechung zum Fall der Haftungsbeschänkung nach § 1359 BGB nunmehr abweichend BGHZ 163, 338 = NJW 1988, 2667 = JZ 1989, 45 mit Anmerkung Lange (alleinige Belastung des auBenstehenden Schädigers). Die h. L. will dagegen stets eine anteilmäßige Kürzung der Haftung des nicht privilegierten Schädigers vornehmen; vgl. Soergel-Zeuner § 840 Rn. 12; Palandt-Heinrichs § 426 BGB Anm. 5 jeweils m. w. N.; ebenso die Rechtsprechung in den Fällen der gesetzlichen Haftungsfreistellung, so zuletzt BGH NJW 1985, 2261, 2262 (§ 46 BeamtVG).Google Scholar
  74. 433.
    So etwa die vertragliche Vereinbarung einer Haftungsbeschränkung.Google Scholar
  75. 434.
    Im Hinblick darauf wird auch von einem “fingierten” Gesamtschuldverhältnis gesprochen, vgl. Soergel-Selb § 426 BGB Rn. 18.Google Scholar
  76. 435.
    Seine EntschluBfreiheit und Tatkraft sollen vor einer Beeinträchtigung durch die Gefahr, haften zu müssen, bewahrt werden, vgl. Soergel-Glaser § 839 BGB Rn. 2 und 38 m. w. N..Google Scholar
  77. 436.
    Waldeyer NJW 1972, 1249, 1252 f.; Hohenester NJW 1962, 1140, 1142; Hanau VersR 1967, 526, 521 f.Google Scholar
  78. 437.
    Ausdrücklich ablehnend MünchKomm-Papier § 839 BGB Rn. 191.Google Scholar
  79. 438.
    Erstmals abweichend BGHZ 68, 217, 220 f. = NJW 1977, 1238, 1239; vgl. MünchKomm-Papier § 839 BGB Rn. 197.Google Scholar
  80. 439.
    MünchKomm-Selb § 426 BGB Rn. 18.Google Scholar
  81. 440.
    MünchKomm-Selb a.a.O. Rn. 22.Google Scholar
  82. 441.
    MünchKomm-Selb a.a.O.; Waldeyer NJW 1972, 1249, 1252 f.Google Scholar
  83. 442.
    Ständige Rechtsprechung seit BGHZ 28, 297, 301; weitere Nachweise bei MünchKommPapier § 839 BGB Rn. 191.Google Scholar
  84. 443.
    Angaben bei Schütz § 84 LBG NW S. 1; vgl. auch Rieger Rn. 783.Google Scholar
  85. 444.
    Sogenannter Fremdschadensfall, der einen Rückgriffsanspruch auslösen kann, im Gegensatz zu den Eigenschadensfällen, bei denen von Inanspruchnahme gesprochen wird, vgl. Schütz a.a.O. Rn. 25 a.Google Scholar
  86. 445.
    Soergel-Glaser § 839 BGB Rn. 165; Burck VersR 1968, 613, 614 f.Google Scholar
  87. 446.
    BGH VersR 1986, 465 = BGH NJW 1986, 1543.Google Scholar
  88. 447.
    Vgl. für Baden-Württemberg § 121 UG.Google Scholar
  89. 448.
    In Baden-Württemberg werden die Universitätskliniken gemäß § 29 Abs. 3 UG als Landesbetriebe mit kaufmännischer Haushaltsführung betrieben; lediglich Zu-und Abführungen werden über den Staatshaushaltsplan erfaßt.Google Scholar
  90. 449.
    Vgl. Scheerbarth Höffken, S. 413; Soergel-Glaser § 839 BGB Rn. 165; zum rechtsähnlichen Fall der Beschädigung von Eigentum eines Schulträgers durch einen im Landesdienst stehenden Beamten BVerwG ZBR 1985, 337; BW VGH Urt. v. 8.5.1984 bei Schütz a.a.O. (Fn. 443), Entscheidungssammlung ES B II Nr. 9, zuvor bereits BW VGH ZBR 1974, 337.Google Scholar
  91. 450.
    Dazu unten S. 81.Google Scholar
  92. 451.
    BGHZ 85, 393, 398 f.; im einzelnen dazu unten S. 82.Google Scholar
  93. 452.
    Die RegreBnahme geschieht regelmäßig durch Verwaltungsakt, der den Rechtsweg zu den Verwaltungsgerichten öffnet; gegebenenfalls hätte der Gemeinsame Senat der Obersten Gerichtshöfe des Bundes über die Frage zu entscheiden.Google Scholar
  94. 453.
    Siehe oben S. 65.Google Scholar
  95. 454.
    Hier ergibt sich die Haftungsbeschränkung zwingend aus Art. 34 S. 2 GG.Google Scholar
  96. 455.
    Schütz § 84 LBG NW Rn. 13, 25 und 26; Knaths VersR 1984, 720.Google Scholar
  97. 456.
    Vgl. oben S. 64.Google Scholar
  98. 457.
    Oben S. 65 ff.Google Scholar
  99. 458.
    In diesem Sinne aber Geigel (17. Aufl.) S. 1184 f.; Weimar S. 98 f.Google Scholar
  100. 459.
    Siehe oben S. 15 f.Google Scholar
  101. 460.
    Oben Fn. 85.Google Scholar
  102. 461.
    Oben Fn. 90.Google Scholar
  103. 462.
    So § 5 Abs. 3 Nr. 1 HNTVO BW (Wortlaut oben S. 16).Google Scholar
  104. 463.
    So § 8 Abs. 1 HNTV NW: “Die persönlichen ärztlichen Leistungen… müssen in allen wesentlichen Teilen von dem leitenden Abteilungsarzt selbst erbracht werden.”Google Scholar
  105. 464.
    Zur Schutzzwecklehre im Schadensersatzrecht Lange S. 81 ff.Google Scholar
  106. 465.
    Oben S. 74.Google Scholar
  107. 466.
    Larenz, Methodenlehre S. 354 ff., 358.Google Scholar
  108. 467.
    Zur Analogie Larenz a.a.O. S. 366 ff.Google Scholar
  109. 468.
    Oben Fn. 336.Google Scholar
  110. 469.
    So Rieger Rn. 522 und 779; a.A. Burck VersR 1968, 613, 621; zur Ausgestaltung als Nebentätigkeit siehe unten Fn. 533.Google Scholar
  111. 470.
    So die Kennzeichnung in BVerfGE 52, 303, 336; vgl. auch Luke/Walendy JZ 1977, 657 und oben S. 27.Google Scholar
  112. 471.
    Siehe oben S. 42 f.Google Scholar
  113. 472.
    So deutlich Luxenburger S. 46.Google Scholar
  114. 473.
    Dazu bereits oben Fn. 9.Google Scholar
  115. 474.
    VGH BW, Urteil vom 6.11.1984, Az. 4 S. 556/82; Leitsätze abgedruckt in ZBR 1986, 24.Google Scholar
  116. 475.
    Bay. VGH ZBR 1986, 296, 297.Google Scholar
  117. 476.
    Ablehnend zur Pflicht auf Abführung von Nutzungsentgelt bereits BVerwG NJW 1970, 1248.Google Scholar
  118. 477.
    Siehe oben S. 48.Google Scholar
  119. 478.
    Bay. VGH, Urteil vom 16.10. 1979, Az. 3 B 80 A, 107/AN 436 I/78 (nicht veröffentlicht); im Fall BVerwG NJW 1970, 1248 ist mangels einer gesetzlichen Grundlage eine Pflicht zur Abführung von Nutzungsentgelt verneint worden, wobei freilich von einer Nebentätigkeit im öffentlichen Dienst ausgegangen worden ist.Google Scholar
  120. 479.
    Scheerbarth/Höffken S. 368.Google Scholar
  121. 480.
    Etwa Verwaltungsvorschriften zu einschlägigen Landesverordnungen.Google Scholar
  122. 481.
    Deutsch, Arzthaftung S. 11; ders. Arztrecht S. 20 f. und 84; dort im Sinne einer Freistellungspflicht gelöst; ebenso Burck VersR 1968, 613, 621 zu einem ähnlichen Sachverhalt (Haftung des Krankenhauses für im wahlärztlichen Bereich eingesetzte Mitarbeiter trotz gespaltener Vertragsgestaltung).Google Scholar
  123. 482.
    Oben S. 76.Google Scholar
  124. 483.
    So die Formulierung in den Besonderen Bedingungen (oben S. 62).Google Scholar
  125. 484.
    So der BGH in LM Nr. 44 zu § 839 (A) BGB S. 7 zu der ähnlich liegenden Problematik, ob zu den gemäß § 87 a BBG übergehenden “gesetzlichen Schadensersatzansprüchen” auch ein vertraglicher Ersatzanspruch gehört (insoweit nicht in BGHZ 85, 393 abgedruckt).Google Scholar
  126. 485.
    So aber Kurzawa VersR 1977, 799; Rieger Rn. 380.Google Scholar
  127. 486.
    Larenz S. 529, 531; ebenso MünchKomm/Mayer-Maly § 157 BGB Rn. 26.Google Scholar
  128. 487.
    MünchKomm/Mayer-Maly a.a.O. Rn. 48; Palandt-Heinrichs § 157 BGB Anm. 2.Google Scholar
  129. 488.
    Oben S. 77 f.Google Scholar
  130. 489.
    Siehe oben S. 74 und 75 f.Google Scholar
  131. 490.
    Vorstehend S. 79.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990

Authors and Affiliations

  • Klaus Kistner
    • 1
  1. 1.TübingenDeutschland

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