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Problemlösetraining

  • H. Liebeck

Zusammenfassung

Problemlösetrainings nehmen in unterschiedlichen Formen nicht nur in der Verhaltenstherapie eine immer größere Bedeutung ein. Prinzipiell unterscheiden sich Konzepte des Problemlösetrainings oder allgemein des Problemlösens in der Psychotherapie strukturell nicht von Problemlösungswegen in völlig anderen Bereichen (Technik, Wissenschaft etc.), so daß davon ausgegangen werden kann, daß ihre grundlegenden Modelle an sich allen potentiellen Problemlösem bekannt sein dürften, bzw. ihre Analogien von Patienten schnell erkannt werden können. Inzwischen gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Problemlösetrainings, die sich in ihrer Struktur in weiten Teilen ähneln, gleichgültig, ob sie fünf Teilschritte (D’Zurilla und Goldfried 1971) oder bis zu 19 (Spivack et al. 1976) vorschlagen. Hier wird ein achtstufiges Modell präferiert, das die von verschiedenen Autoren ausgearbeiteten »klassischen« siebenstufigen (z.B. Kanfer et al. 1990) um eine explizite Vorbereitungsphase ergänzt, eine andere Zuordnung einzelner Schritte vornimmt und damit eine spezifische Adaptation auf verhaltenstherapeutische Belange versucht. Gleichzeitig wird eine multimodale Blickrichtung berücksichtigt, um die gegenwärtige, breitere Sichtweise in Psychodiagnostik und Psychotherapie angemessen einzubeziehen.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • H. Liebeck

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