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Genußtraining

Zusammenfassung

Unter euthymem Erleben und Verhalten ist dem Wortsinn entsprechend das zu verstehen, was uns (genauer unserer Seele) gut tut. Mit einer euthymen Behandlungsstrategie wird vornehmlich ein Verhaltensrepertoire aufgebaut, das mit positivem Erleben verbunden ist. Bei einer euthymen Behandlungsstrategie werden »Gesundheit« und »Krankheit« als voneinander unabhängige Faktoren aufgefaßt. Ist jemand subjektiv »krank«, so ist das aus der gestörten Balance zwischen gesunderhaltenden und krankmachenden Faktoren abzuleiten: Die Dimension Krankheit ist entweder vergleichsweise zu hoch oder die Dimension Gesundheit zu niedrig ausgeprägt. In jedem Fall macht es Sinn, gesunde Anteile zu fördern, um die Balance zugunsten von »Gesundheit« zu verschieben. Euthymes Erleben und Handeln wird gefördert durch:
  • Aufmerksamkeitsfokussierung auf positive Gegebenheiten (Reize) (Induktion positiver Emotionen, Ausblenden störender Gedanken oder Gefühle);

  • Einüben basaler Verhaltensweisen im Umgang mit positiven Stimulantien (Differenzierungstraining der Sinnesfunktionen, stufenweiser Aufbau des komplexen Verhaltensmusters »Genießen«);

  • Vermittlung hedonistischer, Genuß bejahender (Lebens-) Regeln.

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Literatur

  1. Koppenhöfer E (1990) Therapie und Förderung genußvollen Erlebens und Handelns. In: Zielke M Mark N (Hrsg) Fortschritte der angewandten Verhaltensmedizin. Springer, Berlin Heidelberg New York TokyoGoogle Scholar
  2. Lutz R (1990) Therapietheorie zur Förderung genußvollen Erlebens und Handelns. In: Zielke M, Mark N (Hrsg) Fortschritte der angewandten Verhaltensmedizin. Springer, Berlin Heidelberg New York TokyoGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • R. Lutz

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