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Spanen pp 25-35 | Cite as

Spanformung

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Zusammenfassung

Die Spanform ist eins der vier Kriterien der Zerspanbarkeit (s. Kap. 1.3). Gerade bei automatisierten Prozessen ist ein ungestörter Spanablauf wichtig, um nicht dem Werker die inhaltsleere und ermüdende Funktion der ständigen Überwachung der gesicherten Spanabfuhr zuzumessen und damit seine Bindung an die Maschine und den Prozeß zu erzwingen (Verstoß gegen das Mensch-Umwelt-Kriterium). Das Problem der Spanform stellt sich nicht bei Verfahren, die prinzipbedingt mit unterbrochenem Schnitt arbeiten (Fräsen, Kreissägen, Schleifen). Bei kontinuierlichen Prozessen, wie beim Drehen und Bohren, kann die Spanformung gegenüber anderen Zerspanbarkeitskriterien dominant sein, denn es berührt entscheidend die Prozeßsicherheit. Die Spanform kennzeichnet die nach dem Zerspanprozeß vorliegende Form des Spanes. Sie ist das abschließende Ergebnis der Spanbildung und des Spanablaufs von der Wirkstelle. Zur Quantifizierung der Spanformung wurden Spanformklassen und die Spanraumzahl eingeführt /VIE70, KLU79/.

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Literatur — Spanformung

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1995

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Fertigungstechnik und Spanende WerkzeugmaschinenUniversität HannoverHannoverDeutschland

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