Advertisement

Sachenrecht pp 243-253 | Cite as

Formelles Grundbuchrecht

  • Hans Josef Wieling
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Gemäß § 8731 bedarf grundsätzlich jede Verfügung über ein Grundstück oder über ein Grundstücksrecht der Einigung und Eintragung in das Grundbuch. Die Grundbucheintragung ist daher unentbehrlicher Teil der Verfügung. Während das Grundbuch dazu dient, Rechte am Grundstück offen zu legen, werden im Kataster die tatsächlichen Verhältnisse eines Flurstücks (Parzelle) erfaßt. Das Kataster gibt Auskunft insbesondere über die Lage des Flurstücks, seine Größe und Bewirtschaftungsart; es wird von den Katasterbehörden geführt.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Referenzen

  1. 1).
    In Baden-Württemberg gibt es staatliche Grundbuchämter bei den Gemeinden, Grundbuchbeamte sind die Notare.Google Scholar
  2. 2).
    Vgl. oben § 1 II 3 a.Google Scholar
  3. 3).
    Vgl. das Beispiel im amtlichen Grundbuchmuster, Anhang S. 2 lfd. Nr. 5: Gemeinschaftlicher Weg bei den Wiesen. Der Anteil gehört zu dem unter lfd. Nr. 1 verbuchten Grundstück.Google Scholar
  4. 4).
    Eintragbar ist z.B. die Einrede gegen eine Forderung, welche durch eine Hypothek gesichert ist, vgl. §§ 1137, 1138, vgl. unten § 27 III 2 b aa.Google Scholar
  5. 5).
    Vgl. BGH DRpfl 81, 349; Horber-Demharter § 54 N. 2 a; Weirich § 8 III 3.Google Scholar
  6. 6).
    Ertl, DRpfl 80, 6.Google Scholar
  7. 7).
    Vgl. etwa Ertl a.a.O., Walter, JA 81, 322 ff.Google Scholar
  8. 8).
    Vgl. etwa BGH NJW 81, 980 ff.Google Scholar
  9. 9).
    RG 55, 273; Baur § 15 IV 3 f.; Jauernig I 3 b vor § 873.Google Scholar
  10. 10).
    Vgl. Staudinger-Ertl 62 vor § 873.Google Scholar
  11. 11).
    Vgl. VG Schl.-H. DNotZ 86, 95.Google Scholar
  12. 12).
    KG DNotZ 62, 559; Staudinger-Ertl 86, 88 vor § 873; Quack, DRpfl 79, 283; Walter, JA 81, 322 ff.Google Scholar
  13. 13).
    Kehe-Ertl Einl. A 10.Google Scholar
  14. 14).
    Weitergehend wollen Eickmann, Kap. 1 § 1 II 6 und Habscheid § 39II 2 einen gutgläubig lastenfreien Erwerb zulassen, was den Vorteil eines konsequenten Verkehrsschutzes für sich hat.Google Scholar
  15. 15).
    Die folgenden Erörterungen werden durch das Muster eines Grundbuchblattes im Anhang der Grundbuchverfügung (GBVerf) veranschaulicht; das Muster findet sich auch im Anhang dieses Buches.Google Scholar
  16. 16).
    Jedes „Grundbuchblatt’4 besteht nach § 10 I a GeschO normalerweise aus 10 Blättern = 20 Seiten. Bei geringerem Platzbedarf kann das „Grundbuchblatt“ aber auch nur aus sechs Blättern mit 12 Seiten bestehen, § 10 I b, wie auch das amtliche Muster im Anhang.Google Scholar
  17. 17).
    Vgl. Anhang S. 1.Google Scholar
  18. 18).
    Vgl. Anhang S. 2 f.Google Scholar
  19. 19).
    Auch das amtliche Muster (Anhang S. 2) ist ein solches Personalfolium mit drei Grundstücken: lfd. Nr. 1–3.Google Scholar
  20. 20).
    Vgl. das Muster im Anhang S. 4 f.Google Scholar
  21. 21).
    Etwa Erbbaurechte, Dienstbarkeiten, Reallasten, Nießbrauch.Google Scholar
  22. 22).
    Vgl. etwa KEHE-Herrmann § 13 N. 55; Soergel-Stürner 11 vor § 873. 23) Anders ist der Begriff des „Betroffenen“ in §§ 19, 39 I und § 55 GBO zu verstehen, vgl. unten 2 b aa, 4 b; 5 c.Google Scholar
  23. 24).
    Etwa der Grundstückseigentümer, wenn ein nicht eingetragenes belastendes Recht im Wege der Berichtigung eingetragen wird.Google Scholar
  24. 25).
    Vgl. Güthe-Triebel § 13 N. 42 a a; KEHE-Herrmann § 13 N. 57.Google Scholar
  25. 26).
    Vgl. dazu unten 4.Google Scholar
  26. 27).
    Etwa eine Auflassung, eine Einigung nach § 873.Google Scholar
  27. 28).
    Vgl. oben I 1.Google Scholar
  28. 29).
    Vgl. oben I 1.Google Scholar
  29. 30).
    Vgl. § 19 I GeschO.Google Scholar
  30. 31).
    Daher soll sich am Briefkasten ein entsprechender warnender Hinweis befinden, § 18 II GeschO.Google Scholar
  31. 32).
    Vgl. § 19 II b GeschO.Google Scholar
  32. 33).
    Auf wirtschaftliche Gesichtspunkte kommt es nicht an. Wer sein Grundstück zu einem überhöhten Preis veräußert hat, ist dennoch selbst Betroffener, nicht der Erwerber.Google Scholar
  33. 34).
    Vgl. Horber-Demharter § 19 N. 12 b; KEHE-Ertl § 19 N. 56.Google Scholar
  34. 35).
    Sie kann von ihm gemäß § 894 verlangt werden.Google Scholar
  35. 36).
    So etwa E. Wolf § 9 D IV b; Staudinger-Ertl § 873 N. 158; Eickmann 5. Kap. § 3 I 2; BGH 90, 327.Google Scholar
  36. 37).
    Vgl. oben 1 b.Google Scholar
  37. 38).
    Für die Eintragung von Grundpfandrechten vgl. weiter §§ 41–43 GBO.Google Scholar
  38. 39).
    Vgl. dazu Weirich § 9 VIII.Google Scholar
  39. 40).
    Vgl. oben 1 e bb.Google Scholar
  40. 41).
    Vgl. dazu unten b.Google Scholar
  41. 42).
    Dagegen kann A den Vorrang nicht von B mit der Eingriffskondiktion heraus verlangen, da B ihn nicht ohne Rechtsgrund erlangt hat, vgl. Gursky Fall 2 II 3.Google Scholar
  42. 43).
    Femer etwa in §§ 84 – 89 GBO (Löschung gegenstandsloser Eintragungen) und in §§ 90 – 115 GBO (Verfahren zur Klarstellung des Ranges) .Google Scholar
  43. 44).
    Vgl. das amtliche Muster im Anhang.Google Scholar
  44. 45).
    Vgl. auch § 46 GBVerf.Google Scholar
  45. 46).
    So zutreffend Güthe-Triebel a.a.O.; Lange § 19 II 2 b Fn. 8; a.A. Horber-Demharter § 12 N. 3 b. Vgl. auch § 35 Gescho.Google Scholar
  46. 47).
    Vgl. OLG Hamm NJW 88, 2482.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1994

Authors and Affiliations

  • Hans Josef Wieling
    • 1
  1. 1.Fachbereich RechtswissenschaftUniversität TrierTrierDeutschland

Personalised recommendations