Advertisement

Münzverstärkung

  • T. Ayllon
  • M. A. Cole

Zusammenfassung

Münzverstärkung ist ein Therapieverfahren, durch das erwünschtes Verhalten unter Verwendung systematischer Anreize häufiger werden soll. Münzsysteme basieren auf Prinzipien der operanten Verstärkung. Tokens, d. h. Münzen, verbinden erwünschtes Verhalten und natürliche Verstärker. Sie wirken als konditionierte, generalisierte Verstärker und sind damit Geld vergleichbar. Münzverstärkungstechniken fördern die Entwicklung und Aufrechterhaltung von erwünschtem Verhalten in einem öffentlich zugänglichen Rahmen. Münzverstärkung wird durch drei Komponenten definiert: a) durch eine Anzahl objektiv definierter Ziele oder Zielverhaltensweisen, b) durch die Münzen/ Tokens als Austauschmedium und c) durch einige verschiedene, später dafür eintauschbare Verstärker bzw. Belohnungen. Zielverhaltensweisen sind solche, die für die Behandlung oder die Rehabilitation des jeweiligen Patienten wesentlich sind. Tokens können durch Erfüllung der Zielverhaltensweisen verdient und gegen die dahinterstehenden Verstärker eingetauscht werden. Ein-tauschbare Verstärker sind Aktivitäten und Dinge, die von dem betreffenden Patienten geschätzt und gewünscht werden.

Token Economy

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Ayllon T, Azrin N (1968) The token economy: A motivational system for therapy and rehabiliation. Meredith, New YorkGoogle Scholar
  2. 2.
    Ayllon T, Layman D, Kandel HJ (1975) A behavioral-educational alternative to drug control of hyperactive children. J Appi Behav Anal 8: 137–146CrossRefGoogle Scholar
  3. 3.
    Kandel HJ, Ayllon T, Roberts MD (1976) Rapid educational rehabilitation for prison inmates. Behav Res Ther 14: 323–331PubMedCrossRefGoogle Scholar
  4. 4.
    Kazdin AE (1977) The token economy: A review and evaluation. Plenum, New YorkCrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1981

Authors and Affiliations

  • T. Ayllon
  • M. A. Cole
    • 1
  1. 1.Dept. of PsychologyGeorgia State UniversityAtlantaUSA

Personalised recommendations