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Klientzentrierte Spieltherapie

  • S. von Aster

Zusammenfassung

Die klientzentrierte Spieltherapie, von einigen Autoren auch klientzentrierte Kinderpsychotherapie genannt, ist eine Form der Einzel- oder Kleinstgruppentherapie mit Kindern, die sich aus der nondirektiven Spieltherapie nach Axline [1] entwickelt hat. Sie übertrug die Prinzipien der klientzentrierten Erwachsenentherapie nach Rogers mit den therapeutischen Grundprinzipien Wärme und Akzeptierung, Empathie (s. Kap. 14) und Selbstkongruenz auf den Bereich der Arbeit mit Kindern. In der klientzentrierten Spieltherapie wird dieser Ansatz modifiziert von einer nondirektiven hin zu einer zielorientierten therapeutischen Haltung. Dies schließt sowohl Techniken der differentiellen Intervention wie verhaltensmodifikatorische Prinzipien der operanten Konditionierung (s. Kap. 60), Stimuluskontrolle (s. Kap. 44), Modell-Lernen (s. Kap. 31) als auch kognitiv-therapeutische Techniken wie Information und Feedback geben, erklären usf. in das Repertoire des Therapeutenverhaltens mit ein. Außerdem wird das Axlinsche Prinzip der „Reflexion von Gefühlen“ wesentlich erweitert; es erfaßt hier die Reflexion jeglicher Arten kognitiver Prozesse wie Wahrnehmungs-, Bewertungs-, Denk-, Zielsetzungsprozesse usf.

Client-Centered Play Therapy

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1981

Authors and Affiliations

  • S. von Aster
    • 1
  1. 1.Freie Universität Abt. Psychiatrie und Neurologie des Kindes- und JugendaltersBerlin 19Deutschland

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