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Produktion I pp 258-288 | Cite as

Kostenfunktionen auf der Basis spezieller Produktionsfunktionen

  • Günter Fandel
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Zusammenfassung

Die quantitativen Beziehungen zwischen den Kosten der Produktion von Gütern und den Kosteneinflußgrößen werden durch Kostenfunktionen beschrieben. Als wesentliche Einflußgrößen gelten dabei aus betriebswirtschaftlicher Sicht die Produktionsmengen, die Faktorpreise und die sich hieraus über die Minimalkostenkombinationen ergebenden Faktormengen bzw. Faktorproportionen. Neben allen möglichen anderen produktionstechnischen und ökonomischen Bedingungen, die Einfluß auf die explizite Gestaltung der Kostenfunktion eines Unternehmens nehmen, hängt die formale Struktur einer Kostenfunktion insbesondere davon ab,
  • wieviel Produktionsstufen die Erzeugnisse bis zur Marktreife oder sonstigen Verwertbarkeit zu durchlaufen haben,

  • ob es sich um eine Ein- oder Mehrproduktfertigung handelt,

  • ob sich die Produktion auf der Grundlage limitationaler oder substitutionaler Fertigungsverhältnisse vollzieht,

  • in welchem Maße die Produktionsfaktoren frei verfügbar sind, also bei der Bestimmung der kostenminimalen Realisierung eines vorgegebenen Produktionsniveaus totale Faktorvariation zulässig ist oder diese bereits dadurch von vornherein so eingeschränkt wird, daß nur noch partielle Faktorvariation durchgeführt werden kann, da einige Faktoreinsatzmengen schon vorweg festgelegt und so nicht mehr frei wählbar sind, und

  • ob die Faktorpreise konstant vorgegeben sind oder einsatzmengenabhängige variable Faktorpreise zu berücksichtigen sind.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • Günter Fandel
    • 1
  1. 1.BetriebswirtschaftslehreFernuniversität in HagenDeutschland

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