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Substitutionale Produktionsfunktionen

  • Günter Fandel
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Zusammenfassung

In diesem Kapitel werden verschiedene substitutionale Produktionsfunktionen vorgestellt und auf ihre Eigenschaften hin näher untersucht. Dabei lassen sich die Möglichkeiten substitutiver Zusammenhänge zwischen den Produktionsfaktoren meist am besten bei fest vorgegebener Ausbringungsmenge durchleuchten. Die Menge aller Faktorkombinationen, die zur selben Produktionsmenge führen, wird als Isoquante bezeichnet. Isoquanten sind daher als Parameterdarstellungen von Produktionsfunktionen im Faktorraum für die Betrachtung substitutiver Gesetzmäßigkeiten von Interesse. Hierbei kann man sich jedoch auf die effizienten Faktorkombinationen einer Isoquanten beschränken, da eine Substitution nur so lange ökonomisch sinnvoll ist, wie durch den vermehrten Einsatz eines Faktors Einheiten eines anderen Faktors eingespart werden können. Geht die Produktion einer bestimmten Ausbringungsmenge mit der Erhöhung der Einsatzmengen von Faktoren einher, ohne daß sich nicht wenigstens bei einem Faktor eine Einsatzmengenreduktion erzielen läßt, so verstößt dies gegen die Wirtschaftlichkeit und ist für Substitutions Vorgänge unerheblich. Im Fall 2 der Abb. 3.1 sind also nur die Faktorkombinationen auf der Isoquanten zwischen den Punkten B und C für die Substitution von Bedeutung. Im Fall 1 kommen dagegen alle Faktorkombinationen auf der Geraden, die im ℝ2 + liegen, für eine Substitution in Frage.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • Günter Fandel
    • 1
  1. 1.BetriebswirtschaftslehreFernuniversität in HagenDeutschland

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