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Vertragsgestaltung in der Produktion

  • Hans-Jürgen Homann
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Zusammenfassung

Der Filmhersteller sollte in den §§ 88 ff. UrhG eine besonders starke Rechtsposition erhalten. Schon die amtliche Begründung hatte gesehen, daß gerade die Vielzahl der an dem Filmwerk beteiligten Personen, wie Urheber vorbestehender Werke, Urheber filmbestimmt geschaffener Werke, Urheber des Filmwerks und Leistungsschutzberechtigte die einheitliche Auswertung der Filmwerks erschweren kann. Aufgrund des erheblichen wirtschaftlichen Investments bei der Herstellung einer Filmproduktion hat der Filmhersteller allerdings ein besonderes Interesse an einer ungehinderten Verwertbarkeit des Filmes, um die hohen Kosten wieder einzuspielen. Dieses Kostenrisiko ist nur dadurch zu minimieren, daß die Verbotsrechte der übrigen Beteiligten am Filmwerk zugunsten des Filmherstellers eingeschränkt werden (vgl. M. Schulze, Materialien, S. 552). Der Filmhersteller erwirbt deshalb neben seinem eigenen originären Leistungsschutzrecht kraft gesetzlicher Auslegungsregeln im Zweifel zahlreiche Nutzungsrechte zur filmischen Auswertung von den anderen Beteiligten. In der Praxis sind diese gesetzlichen Bestimmungen allerdings unzureichend und können individualvertragliche Regelungen nicht ersetzen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2001

Authors and Affiliations

  • Hans-Jürgen Homann
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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