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Ein Zwei-Länder/Zwei-Güter-Modell ohne Produktion

  • Jan Franke
Part of the Studies in Contemporary Economics book series (CONTEMPORARY)

Zusammenfassung

In jedem Land befinde sich eine Vielzahl von atomistischen Haushalten, die, jeder für sich, keinen Einfluß auf die im Handel zwischen beiden Ländern zustandekommenden Preise haben. Dies modellieren wir — in Anlehnung an das Tauschmodell der Reinen Außenhandelstheorie — der Einfachheit halber durch je einen repräsentativen Haushalt im In- und Ausland, der sich als Preisnehmer verhält. Dabei habe jedes Land als Ganzes durchaus Einfluß auf die Preise; deshalb ist die Preisbildung grundsätzlich endogener Bestandteil des Modells. Allerdings ist aus Sicht der Neuen Makroökonomik streng zu unterscheiden, ob Preisbewegungen auch ohne Unterstützung durch die Anpassungen anderer Signal-Größen und damit insbesondere bereits kurzfristig in der Lage sind, die Pläne der Agenten zu koordinieren, oder erst längerfristig. Für Wirtschaftssubjekte, die über nationale Grenzen hinweg Handel treiben, analysieren wir die erstgenannte Variante in 4.2. Sie entspricht der Sehweise der Reinen Außenhandelstheorie und dient uns als Referenzansatz für die Diskussion länderübergreifenden Handels bei “langsamen” Preisen in 4.3/4.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • Jan Franke
    • 1
  1. 1.Lehrstuhl für VolkswirtschaftstheorieUniversität MünsterMünsterDeutschland

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