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Die Methodendiskussion in der Gegenwart

  • Karl Larenz
Chapter
Part of the Enzyklopädie der Rechts- und Staatswissenschaft book series (ENZYKLOPÄDIE)

Zusammenfassung

Zu Beginn dieses Jahrhunderts war, wie wir gesehen haben, der „lnteressenjurisprudenz“ Philipp Hecks wenigstens im Privatrecht ein ungewöhnlicher Erfolg beschieden. Sie litt jedoch unter der unklaren Verwendung des Ausdrucks „Interesse“: dieses wurde einmal als den Gesetzgeber motivierender „Kausalfaktor“, zum anderen als Gegenstand der von ihm vorgenommenen Bewertung und gelegentlich sogar als Bewertungsmaßstab verstanden. Diesen Mangel haben auch die Anhänger der Interessenjurisprudenz inzwischen erkannt. So betont einer von ihnen, Harry Westermann, es sei notwendig, den Begriff Interesse „auf die Begehrungsvorstellungen zu beschränken, die die an einem Rechtsstreit Beteiligten haben oder haben müssen, wenn sie die ihnen günstige Rechtsfolge anstreben“, und den Interessenbegriff in diesem Sinne scharf zu unterscheiden von den gesetzlichen Bewertungsmaßstäben1. Diese seien selbst nicht wieder Interessen, sondern letzten Endes vom Gesetzgeber gezogene „Folgerungen aus der Gerechtigkeitsidee“. Die Rechtsprechung sei „dem Wesen nach Anwendung der gesetzlichen Wertungen, im Gegensatz zur selbständigen Bewertung“ (des Richters)2. Die Gesetze sind nach dieser Auffassung, wenigstens auf dem Gebiete des Privatrechts, dazu da, mögliche und typische Interessenkonflikte zwischen einzelnen oder gesellschaftlichen Gruppen in der Weise zu regeln, daß das eine Interesse hinter das andere, meist nur bis zu einem gewissen Punkte, zurückzutreten hat, das andere also vorgezogen wird.

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Literatur

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  3. 3.
    Man kann insoweit — mit Pawlowski, Methodenlehre, Rdz. 120 ff. — von einer „formalen Wertungsjurisprudenz“ sprechen, die noch nichts darüber besagt, ob den Gesetzen bestimmte („objektive“) Rechtswerte zugrundeliegen, ob die Verfassung eine Wertordnung enthält und wie Werte (oder „Werthaftes“) zu erkennen sind — Fragen, die sich einer „Wertungsjurisprudenz“ freilich sogleich aufdrängen.Google Scholar
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  7. 7.
    a.a.O., Rdz. 5.Google Scholar
  8. 8.
    Dazu Henkel, Einführung in die Rechtsphilosophie, 2. Aufl. 1977, S. 533 ff.; Bihler, Rechtsgefühl, System und Wertung, 1979, S. 1 ff.Google Scholar
  9. 9.
    Bihler, a.a.O. S. 35 ff. ist — entgegen der wohl herrschenden Ansicht — der Meinung, daß das Rechtsgefuhl als solches noch nichts mit der Gerechtigkeit zu tun habe — der Bezug auf diese werde erst durch die Aussage, dies sei gerecht, hergestellt -, sondern die „spontane Stellungnahme“ eines Dritten in einem juristischen Konflikt zugunsten eines der Beteiligten sei, die aufgrund einer „partiellen Identifikation“ des Dritten mit dem Beteiligten zustandekomme. (Vgl. seine Definition auf S. 59). Die „partielle Identifikation“ könne auf dem persönlichen Eindruck, der Interessenlage und anderen Fakten beruhen (S. 39). Meines Erach-tens kann das Rechtsgefuhl auch sprechen, ohne daß zwischen dem „Fühlenden“ und demjenigen, zu dessen Gunsten es sich auswirkt, irgendeine Beziehung vorliegt; auch die Beschränkung auf die Stellungnahme eines unbeteiligten Dritten in einem Konfliktfall halte ich für zu eng.Google Scholar
  10. 10.
    Insoweit stimme ich Bihler (a.a.O., S. 54 ff.) zu.Google Scholar
  11. 11.
    Darüber hinaus kann es dem einzelnen einen Zugang zum Bereich des Rechts eröffnen.Google Scholar
  12. 12.
    Beispielhaft hierfür ist die „Theorie der juristischen Argumentation“ von Alexy.Google Scholar
  13. 13.
    Zur Funktion der Systembildung Mayer-Maly, a.a.O., S. 67 ff.Google Scholar
  14. 14.
    Zippelius, Wertungsprobleme im System der Grundrechte, 1962.Google Scholar
  15. 15.
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  17. 17.
    Das Wesen des Rechts, S. 116.Google Scholar
  18. 18.
    Wertungsprobleme, S. 131 ff.; Wesen des Rechts, S. 123 ff.; Einführung, S. 21 ff.Google Scholar
  19. 19.
    Wertungsprobleme, S. 135 ff.Google Scholar
  20. 20.
    Wesen des Rechts, S. 128 f.; Wertungsprobleme, S. 155; Rechtsphilosophie, S. 145.Google Scholar
  21. 21.
    Wesen des Rechts, S. 118 f.; Einführung, S. 23.Google Scholar
  22. 22.
    Pawlowski, Methodenlehre für Juristen, Rdz. 152 ff.Google Scholar
  23. 23.
    Wertungsprobleme, S. 157.Google Scholar
  24. 24.
    Wesen des Rechts, S. 133.Google Scholar
  25. 25.
    Wertungsprobleme, S. 195.Google Scholar
  26. 26.
    Wertungsprobleme, S. 196; Einführung, S. 25; Rechtsphilosophie S. 153.Google Scholar
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  28. 28.
    a.a.O., S. 8, 14.Google Scholar
  29. 29.
    a.a.O., S. 112 f.Google Scholar
  30. 30.
    S. 20 f., 118 ff.Google Scholar
  31. 31.
    S. 140 ff.Google Scholar
  32. 32.
    a.a.O., S. 13.Google Scholar
  33. 33.
    H. Coing, Grundzüge der Rechtsphilosophie, 3. Auf. 1976, S. 195, 205.Google Scholar
  34. 34.
    a.a.O., S. 337.Google Scholar
  35. 35.
    a.a.O., S. 327.Google Scholar
  36. 36.
    a.a.O., S. 328.Google Scholar
  37. 37.
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  38. 38.
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    a.a.O., S. 133.Google Scholar
  40. 40.
    a.a.O., S. 559.Google Scholar
  41. 41.
    Henkel, Einführung in die Rechtsphilosophie, 2. Aufl. 1977, S. 234 ff.Google Scholar
  42. 42.
    Zippelius, Rechtsphilosophie, S. 49.Google Scholar
  43. 43.
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  46. 46.
    a.a.O., S. 118 f.Google Scholar
  47. 47.
    a.a.O., S. 123; Normstruktur und Normativität, 1966, S. 148 ff.Google Scholar
  48. 48.
    Zur Methodik S. 127 f.Google Scholar
  49. 49.
    a.a.O., S. 131.Google Scholar
  50. 50.
    a.a.O., S. 147; vgl. auch Juristische Methodik und Politisches System, S. 94.Google Scholar
  51. 51.
    Die harte Kritik, die Koch/Rüssmann, Juristische Begründungslehre, S. 172 ff., an den Darlegungen Müllers üben, halte ich daher für weit überzogen. Allerdings macht es Müller dem Leser nicht gerade leicht, seine Konzeption zu erfassen.Google Scholar
  52. 52.
    a.a.O., S. 178; ähnlich Die Einheit der Verfassung, 1979, S. 88.Google Scholar
  53. 53.
    Kaufmann, Analogie und „Natur der Sache“, 2. Aufl. 1982, S. 19 ff.; näher: Die on-tologische Struktur des Rechts, in: Rechtsphilosophie im Wandel, 1972, S. 104 ff.Google Scholar
  54. 54.
    Analogie und „Natur der Sache“, S. 44 ff.Google Scholar
  55. 55.
    a.a.O., S. 18 ff, 37 ff.Google Scholar
  56. 56.
    a.a.O., S. 39.Google Scholar
  57. 57.
    a.a.O., S. 46.Google Scholar
  58. 58.
    a.a.O., S. 47.Google Scholar
  59. 59.
    a.a.O., S. 48.Google Scholar
  60. 60.
    a.a.O., S. 51 f.Google Scholar
  61. 61.
    a.a.O., S. 19.Google Scholar
  62. 62.
    a.a.O., S. 60 ff.Google Scholar
  63. 63.
    a.a.O., S. 73. Näher dazu: Rechtsphilosophie im Wandel, S. 338 ff.Google Scholar
  64. 64.
    Ich denke dabei an die Ausuferung des Begriffs „Vermögensschaden“ durch die Rechtsprechung des BGH, durch die die Grenze zwischen dem nach dem BGB stets in Geld ersetzbaren Vermögensschaden und dem immateriellen Schaden mehr und mehr verwischt worden ist.Google Scholar
  65. 65.
    In seiner Schrift „Grundsatz und Norm in der richterlichen Fortbildung des Privatrechts“, 1956.Google Scholar
  66. 66.
    a.a.O., S. 5.Google Scholar
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    a.a.O., S. 164.Google Scholar
  68. 68.
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  69. 69.
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  70. 70.
    a.a.O., S. 267.Google Scholar
  71. 71.
    a.a.O., S. 268.Google Scholar
  72. 72.
    a.a.O., S. 50 f.Google Scholar
  73. 73.
    a.a.O., S. 151.Google Scholar
  74. 74.
    a.a.O., S. 268.Google Scholar
  75. 75.
    a.a.O., S. 150.Google Scholar
  76. 76.
    a.a.O., S. 253 f.Google Scholar
  77. 77.
    a.a.O., S. 255.Google Scholar
  78. 78.
    a.a.O., S. 259.Google Scholar
  79. 79.
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  80. 80.
    a.a.O., S. 287.Google Scholar
  81. 81.
    2. Aufl. 1972.Google Scholar
  82. 82.
    a.a.O., S. 8.Google Scholar
  83. 83.
    a.a.O., S. 7.Google Scholar
  84. 84.
    a.a.O., S. 7.Google Scholar
  85. 85.
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  86. 86.
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  87. 87.
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  88. 88.
    Darin liegt die Schwäche seiner Konzeption. So auch Fikentscher, Methoden des Rechts, Bd. IV, S. 181; Koch/Rüssmann, Juristische Begründungslehre, S. 175 f.Google Scholar
  89. 89.
    Fikentscher, Methoden des Rechts, 5 Bände, 1975–1977.Google Scholar
  90. 90.
    a.a.O., Bd. IV, S. 190.Google Scholar
  91. 91.
    a.a.O., S. 181.Google Scholar
  92. 92.
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  93. 93.
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  94. 94.
    a.a.O., 199.Google Scholar
  95. 95.
    a.a.O., S. 289.Google Scholar
  96. 96.
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  97. 97.
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  98. 98.
    a.a.O., S. 337.Google Scholar
  99. 99.
    a.a.O., S. 295.Google Scholar
  100. 100.
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  101. 101.
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  102. 102.
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    Ich nenne hier die folgenden Arbeiten: Robert Alexy, Theorie der juristischen Argumentation, 1978;Google Scholar
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    a.a.O., Rdz. 744. Hiermit stimmt es freilich nicht überein, daß Pawlowski in Rdz. 693 von der Notwendigkeit spricht, „bei der Anwendung öffentlich-rechtlicher Vorschriften zur Regelung des staatlichen Bereichs nicht bei formalen (positivistischen) Argumenten stehen zu bleiben, sondern den Inhalt dieser Gesetze mit Hilfe sachbezogener Argumente zu bestimmen, zu erweitern oder einzuschränken“. Daß es sich bei den in Rdz. 693 erwähnten Vorschriften um solche mit „Planungscharakter“ handelt, wird dadurch unterstrichen, daß Pawlowski in der Rdz. 744 auf die Rdz. 691 ff. zurückverweist.Google Scholar
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    Hieran fehlt es bei der Theorie der Gerechtigkeit von John Rawls (deutsche Übersetzung 1975), auf die ich deswegen nicht eingehe.Google Scholar
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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1983

Authors and Affiliations

  • Karl Larenz
    • 1
  1. 1.Universität MünchenMünchen 19Deutschland

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