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Die Gefahren für das Implantatlager nach Plattenosteosynthese des Röhrenknochens im septischen Milieu

  • G. Hörster
  • E. Böhm
  • E. Ludolph
Conference paper
Part of the Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie book series (PLASTISCHE CHIR, volume 17)

Zusammenfassung

Während Veränderungen der Knochenstruktur qualitativer und quantitativer Art nach Plattenosteosynthese im aseptischen Milieu bereits mehrfach Gegenstand von Nachuntersuchungen waren (Literatur siehe Beitrag Ludolph), ist das infizierte Plattenlager bisher — soweit bekannt — nicht Gegenstand derartiger Untersuchungen gewesen. Die experimentellen Untersuchungen zur Osteosynthese im Infekt, welche insbesondere von Rittmann und Perren sowie Friedrich durchgeführt wurden, haben spezielle Aussagen zur Schädigung der Corticalis durch das liegende Metall nicht gemacht [1, 2]. Es wurde lediglich die Bedeutung der Stabilisierung der infizierten Fragmente für den weiteren Verlauf der Knochenheilung hervorgehoben und der Schluß gezogen, daß ein Plattenimplantat auch bei eingetretener Infektion bis zur knöchernen Heilung belassen bleiben solle, solange Stabilität gewährleistet ist.

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Literatur

  1. 1.
    Friedrich B (1975) Biomechanische Stabilität und posttraumatische Osteitis. Hefte Unfallheilkd 122. Springer, Berlin Heidelberg New YorkGoogle Scholar
  2. 2.
    Rittmann W W, Perren S M (1974) Corticale Knochenheilung nach Osteosynthese und Infektion. Springer, Berlin Heidelberg New YorkCrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1981

Authors and Affiliations

  • G. Hörster
    • 1
  • E. Böhm
    • 2
  • E. Ludolph
    • 1
  1. 1.DuisburgDeutschland
  2. 2.BochumDeutschland

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