Optimale Vergütung von Leistungserbringern

  • Friedrich Breyer
  • Peter S. Zweifel
  • Mathias Kifmann
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Im Mittelpunkt der „Ökonomie des Gesundheitswesens“ steht die Frage, wie die Anreize für die Empfänger und Erbringer medizinischer Leistungen gestaltet werden sollten. Für die Bezieher von medizinischen Leistungen konnten wir dabei in Kapitel 6 einige wichtige Ergebnisse ableiten. Insbesondere sprechen mehrere Argumente dafür, dass eine Selbstbeteiligung der Versicherten an den von ihnen verursachten Ausgaben optimal ist. In diesem Kapitel wollen wir uns nun mit den Anreizen für die Leistungserbringer befassen. Die Brücke zu den Anreizen auf der Nachfrageseite bildet dabei das Ex-post Moral Hazard Problem. Es führt dazu, dass versicherte Individuen den Anreiz haben, eine zu hohe Menge an medizinischen Leistungen nachzufragen. Wie wir gezeigt haben, sollten die Versicherten deshalb einen Teil der Kosten selbst tragen (vgl. Folgerung 6.11). Eine zentrale Rolle bei dieser Entscheidung spielen jedoch auch die Erbringer der Leistungen und die Anreize, denen sie sich gegenübersehen. Zudem stellt das Problem der angebotsinduzierten Nachfrage einen weiteren Grund dafür dar, sich mit den Anreizen von Leistungserbringer näher zu beschäftigen (vgl. Kapitel 8). Jene lohnt sich für einen Leistungerbringer nämlich nur dann, wenn er für eine höhere Leistungsmenge auch ausreichend belohnt wird.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2003

Authors and Affiliations

  • Friedrich Breyer
    • 1
  • Peter S. Zweifel
    • 2
  • Mathias Kifmann
    • 1
  1. 1.Fachbereich WirtschaftwissenschaftenUniversität KonstanzKonstanzDeutschland
  2. 2.Sozioökonomisches InstitutUniversität ZürichZürichSchweiz

Personalised recommendations